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Das vorab: Von der Technik hab ich keine Ahnung … was man so liest, aber da schreibt der eine das, der andere dies. Ist aber auch nicht wichtig, denn aus Sicht des Verbrauchers, des Autokäufers ist das rechtliche Kernproblem des Die­selskandals die NOx-Emission, die nicht den der Zulassung zugrunde lie­gen­den Werten entspricht.

Davon war beim Dieselgipfel gar nicht mehr die Rede, sondern bei der Frage Hardware- oder Software-Lösung wurde auf einmal auf die Grenzwerte in der Luft abgestellt:

    Durch die neue Software soll der Stickoxid-Ausstoß durchschnittlich um 25 bis 30 Prozent reduziert werden. Studien zeigten, dass damit die Schad­stoff­be­lastung mindestens genauso stark reduziert werden könne wie durch Fahr­verbote, hieß es seitens des VDA. (SPIEGEL)

Die NOx-Werte sollen sich durch die neue Software zwar reduzieren, aber dass sie danach innerhalb der Abgas-Grenzwerte liegen, wird nicht behauptet … wenn es überhaupt was bringt (siehe dazu heute die Süddeutsche).

Gezwungen werden zum Update kann der Käufer ohnehin nicht. Die von der EU und dem KBA angedrohnte Stilllegung im Falle der Verweigerung des Updates werden sich als Luftnummern erweisen.

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