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Zum Mittagessen (Spaghetti Gorgonzola … geht fix und is doll lecker) und vor­he­rigem Kochen hab ich mir „Der Staat gegen Fritz Bauer“ reingezogen. Den Film habe ich damals (2015) nicht gesehen, weil ich 2014 „Im Labyrinth des Schwei­gens“ geguggt habe und zwei Filme zum selben Thema – Fritz Bauer – so kurz hintereinander wollte ich mir nicht antun.

War ein Fehler, denn teilweise hat mir Der Staat gegen Fritz Bauer sogar besser gefallen, aber wer könnte schon gegen Friederike Becht und Alexander Fehling anstinken.

Gefreut hab ich mich über die Szenen im Kokett. Da war ich lang nicht mehr … muss ich ändern.

Nicht verstanden habe ich, warum die Rolle der Victoria mit einem Mädel und nicht mit einer echten Tranny besetzt wurde. Dann hätte man sich den

Kunstpimmel sparen können.

Beeindruckend auch Burghart Klaußner als Fritz Bauer … überhaupt Fritz Bauer … was ist aus der toitschen Justiz geworden? Wo sind Köpfe wie Fritz Bauer?

Das Recht ist für alle gleich, aber gleiche Gerechtigkeit kann es nicht geben. Das wird Fritz Bauer erkannt haben, als er zwar Eichmann nicht in Deutschland vor Gericht stellen konnte, aber dem Mossad dabei geholfen hat, den Massenmörder nach Israel zu verschleppen. Das arbeitet der Film am Ende schön heraus … oh­ne viel und große Worte.

PS: Illegale Streaming-Links zu verteilen ist ja jetzt auch illegal … OK, aber wenn Sie in Google Der Staat gegen Fritz Bauer stream eingeben, ist der erste Treffer schon sehr zielführend :mrgreen: falls Sie den Film oder das Kokett nicht kennen.

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