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Eine Studie der Bertelsmann Stiftung will herausgefunden haben, wie viel Po­po­lismus in Schland steckt: 29,2% 😯 teils – teils sind 33,9% und 36,9% fal­len auf die Vereinfachher nicht rein (SPIEGEL, ZEIT u.a.).

Das Überraschende … naja, nicht für nobody … ist, wie sich die Populismus­an­fäl­ligen auf die Wählerschaft der Parteien verteilen. Die Hardcore-Antis verteilen sich gleichmäßig auf links (3,5%) und rechts (3,4%). Wo bleiben die restlichen 22%? Keine Ahnung, aber die mögen die Demokratie und sogar bisschen Europa trotzdem. Bei der SPD halten sich Populismusanfällige und Nicht-Populis­musan­fäl­lige die Waage, bei der CDU sind nur 20% populismusanfällig.

Interessant ist auch die Bildungsverteilung der Poppis. Bisher ist man immer da­von ausgegangen, dass die Wähler der AfD eher aus der Ober- und Mit­tel­schicht mit relativ hohem Einkommen und relativ hoher Schulbildung stammen. Das stimmt nach der neuen Studie nicht, wenn man die entsprechenden Schnitt­men­gen sucht.

    Je geringer die Bildung und je niedriger das Einkommen, desto weiter ver­brei­tet sind populistische Ansichten. Am stärksten trifft das auf die Gruppe mit Hauptschulabschluss und einem Monatseinkommen unterhalb von 1.500 Euro zu. Generell sind Wahlberechtigte mit einem niedrigen Bildungsab­schluss häufiger populistisch eingestellt (38,1 Prozent) als solche mit Abitur oder einem Hochschulabschluss (14,2 Prozent). Alter und Geschlecht spielen dagegen kaum eine Rolle.

Das habe ich schon immer vermutet. Die schlauen und wohlhabenden AfDler las­sen sich von den ihren Opfern wählen.

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