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Das Problem der Rückkehrer ist völlig ungelöst, wie der Fall Linda zeigt. In Mos­sul wurden 26 Terror-Touristen des IS gefangen, 2 Männer, 8 Kinder und 16 Frauen … aus Russland, Tschetschenien, Kanada, Frankreich, Belgien, Türkei, Syrien, Iran und 4 Deutsche, darunter Linda Wenzel. Die anderen 3 Mädels aus Schland haben ihre Wurzeln in Marokko, Algerien und Tschetschenien.

Insgesamt sollen sich fast 100 Frauen aus Deutschland dem IS angeschlossen haben (gegenüber ca. 500 Männern). Keine Ahnung, wie viele von denen noch leben, aber ein paar Hundert Gefährder könnte sich Schland schon einfangen.

Wohin mit denen? Natürlich kann man wie Pippi und seine Langstrümpfe auf Re­sozialisierung setzen, so wie es die Gesetze verlangen. Aber will man wirklich nach ein paar Jahren Knast das Risiko des Scheiterns auf die Bevölkerung los­lassen? Riskieren, dass Linda oder wer auch immer mit ’nem LKW auf dem Weih­nachtsmarkt Spekulatius einfährt. Glaubt jemand wirklich daran, dass ein Mensch, der ein paar Monate in einer völlig entmenschlichten Umgebung gelebt hat … mit Kopp abhacken, Posieren vor Leichenbergen, Menschenhandel, Skla­verei, Prostitution von Neunjährigen … ganz nach des großen Meisters Vorbild … dass der wieder in die Zivilisation zurückfinden kann? nobody glaubt das nicht.

Und deshalb sollte sich Schland mit den Bemühungen, diese Terrorfreaks heim ins Reich zu holen, nicht überanstrengen und die Zeit für eine Lösung des Pro­blems „wohin damit“ nutzen.

PS: Die FAZ hat andere Zahlen:

    In den vergangenen Jahren waren mehr als 930 Islamisten aus Deutschland Richtung Syrien und Irak ausgereist, um sich dort dem IS anzuschließen. 20 Prozent der bislang Ausgereisten waren nach Angaben des Verfassungs­schutzes Frauen, fünf Prozent Minderjährige. Von den Unter-18-Jährigen war die Hälfte weiblich. Inzwischen sind von den ausgereisten Islamisten 145 tot – sie starben etwa bei Kämpfen oder sprengten sich bei Attentaten in die Luft.
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