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Das VG Sigmaringen hat den Rauswurf der vier Soldaten aus Pfullendorf abge­seg­net (Süddeutsche) und das ist gut so.

    Bei der Verhandlung beschäftigten sich die Richter mit den umstrittenen Ri­tualen und nächtlichen Übungen der einstigen Soldaten, die zu ihrem Raus­wurf geführt hatten. Dazu wurden auch Videos der Vorfälle vorgespielt. Nach früheren Angaben der Soldaten zeigen sie das Üben einer Gefangennahme. Das ist zu sehen: Ein Mann wird von mehreren Soldaten aus dem Bett ge­ris­sen, mit Sack über dem Kopf und Händen auf dem Rücken wird er abgeführt – dann endet das Video.
    Ein anderer Film zeigt, wie ein Soldat in Tarn­grün gekleidet und mit ABC-Mas­ke im Gesicht zwei zivil gekleidete und auf Stühle gefesselte Männer in der Dusche abspritzt. Dabei ist der Ruf „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) zu hö­ren. Der Richter sagte, es mache für ihn nicht den Eindruck, als ob Soldaten das Verhal­ten im Fall ihrer eigenen Gefangennahme übten. Vielmehr fühle er sich an Berichte aus Abu Ghreib erinnert. In dem Gefängnis im Irak waren Gefangene gefoltert worden.
    Den Soldaten wurde außer den umstrittenen Übungen auch die Teilnahme an Aufnahmeritualen vorgeworfen, wobei die „Opfer“ nach Angaben der Soldaten zugestimmt haben sollen. Das spiele aber keine Rolle, sagte der Richter. Viel­mehr gehe es darum, ob es sich um Fehlverhalten nach Soldatengesetz hand­le. Eine Verletzung der Menschenwürde etwa könne eine „schuldhafte Dienst­pflichtverletzung“ der zwei Zeitsoldaten darstellen, die zur Entlassung führen kann. (n-tv)

Und den Generalmajor Walter Spindler sollte Uschi von den Leichen auch gleich wippen, aber das lohnt nicht mehr, denn nächsten Monat isser eh raus. Dessen Kameradschaftsgedusel geht vielleicht noch bis Hauptmann oder Major, aber nicht höher.

Was ist los in der Truppe? Wer unbedingt seine vom Primat der Politik ab­wei­chende Meinung öffentlich breittreten will, soll den Dienst quittieren. So wie Heinz Karst. Seinetwegen wollte ich mal Berufssoldat werden 😯

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