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nobody hat sich gedacht, ich sollte was zum Tod von Kohl schreiben. Aber mir fällt nix ein und es ist ja auch schon so viel geschrieben worden und darüber

regen sich alle auf

  • Timm Kltzeck, Chefredakteur SZ-Magazin: „Was für eine ekelhafte Seite 1“
  • Anne Reidt, Leiterin ZDF-Hauptredaktion Kultur: „Das hat die taz nicht nö­tig.“
  • Pit Gottschalk, Chefredakteur Funke Sport: „Nein, taz, das geht definitiv zu weit. Das ist unter eurem Niveau. Und nein, feiert euch nicht, dass sich nun so viele aufregen.“
  • Burkhard Ewert, stellvertretender Chefredakteur Neue Osnabrücker Zei­tung: „Kann nicht wahr sein“
  • Kristina Dunz, dpa-Korrespondentin: „So viele gute taz-Überschriften, aber diesmal total daneben.“
  • Andreas Bachmann, Moderator „Report München“: „Bin sonst großer Fan der Titelseiten und Headlines der taz. Aber die ist mal voll daneben.“
  • Eric Markuse, Redaktionsleiter Bild Süddeutschland: „Respektlos und widerlich.“

usw. … nobody setzt noch einen drauf:

Schon vergessen? Köhl hat Random House und Heribert Schwan wegen der Kohl-Protokolle auf 5 Millionen Schmerzensgeld verklagt und immerhin eine Mio. bekommen (ZEIT) … natürlich vom LG Köln … nein, diesmal war es nicht die 28. ZK, sondern die 14.

Ein Freund der freien Meinung und der Presse war der Dicke sicher nicht und Schmierenkomödien konnte er gut, der Weltmeister des Ehrenworts.

Naja, das mit der Wiedervereinigung reißt ihn wieder aus dem Sumpf der Ge­schichte raus.

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