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Meine Kemenate ist ja sehr hübsch und romantisch, so unter dem Dach mit Schrägen … wie meine Maisonette in der Remigiusstraße, dort, wo jetzt die AfD-Britta wohnt und wo früher meine Ex es so geliebt hat, wenn der Regen gegen die Fenster prasselte. Aber hier ist grad nicht Regen, sondern immer noch über 30°C … draußen … drinnen sind es 40 😯 und kein Lüftchen geht, wenn man vom furzen absieht, aber das macht es nicht angenehmer.

Apropos furzen. Nun kenn ich den Grund für die Pleite. Ich hab die Tage „Belle du Seigneur“ gesehen … in franzmännisch … OK, nix verstanden, aber es ging mir auch nur um Natalia Vodianova … ein Grund, an Gott zu glauben. Auf Deutsch gibt’s den Film nicht, weil der so schlecht ist, dass sich dafür kein Verleih gefunden hat. Mit dem Buch, diesem Zentrum und Höhepunkt der Solal-Trilogie von Albert Cohen, einem Jahrhundertwerk, hat der Film Null­kommanix zu tun.

Was das mit Fürzen zu tun hat? Das hab ich doch schon längst erklärt. Anyway … ich war nach dem Film so gefrustet, dass ich mir bei ZVAB „Die Schöne des Herrn“ in der ersten Übersetzung von 1983 … das ist wichtig … bestellt habe … für schlappe 12 Euro … die Erstausgabe … vom Antiquariat Rump in Müns­ter. Nun habe ich es wieder … 1A-Zustand … und lese es wieder, obwohl ich es fast auswendig kann.

Aber an diesen Satz auf der ersten Seite habe ich mich nicht mehr erinnert. Dort steht:

    Zweimal, gestern und vorgestern, war er feige gewesen und hatte es nicht gewagt. Heute, an diesem ersten Maitag, würde er es wagen, und sie wür­de ihn lieben.

nobody kam 24 Tage zu spät 😛

Warum diese 1. Ausgabe des Romans? Wegen des Schutzumschlages 😯 Da ist ein Bild von Tamara de Lempicka drauf, das

Portrait of Madame M … das wollte ich mir schon immer mal kaufen … nicht das Original in Öl … ölen mach ich grad selbst. Das ist vor paar Jahren für über 6 Millionen versteigert worden. Nein als „Nachgemaltes“ auf Leinwand und Keilrahmen, fast Originalgröße kostet es dann gut 100 Euro.

Ach ja, was so komisch an dem Bild auf dem Schutzumschlag ist? Tamara war ’ne Lesbe, hat also bestimmt nicht die Schöne des Herrn, sondern der Herrin gemalt.

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