Schlagwörter

,

… denn die hatte mein Kaninchen, auch noch die Lunge, aber keine Leber. OK, stand auf der Zellophanhülle, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt 😦 La­pin à la Moutarde, ein Klassiker, aber ich habe ihn gekonnt :stolz: variert, in­dem ich das zerlegte Karnickel schon vor dem Anbraten in einer mit Cayen­ne und Salz gewürzten Pampe aus scharfem Senf (Dijon oder Düsseldorfer 😯 ) wälze. Nach kurzem aber scharfem Anbraten kommen 2 ungeschälte Knob­lauch­zehen dazu, eine grob gehackte Schalotte, frischer Thymian und Ros­ma­rin … das obligatorisch (von Escoffier) empfohlene Estragon lasse ich wech. Nach 10 Minuten das Ganze mit einer Mischung aus Gemüse-, Kalbs- und Rin­derfond ablöschen und für eine gute halbe Stunde in die auf 150°C vor­ge­heizte Röhre.

Rest der Senfpampe mit einem halben Becher Schlagsahne und 2 EL Crème fraîche verquirlen und ggf. noch was Senf dazu. Kaninchen-Teile aus der Sau­teuse fischen, Kräuter und Knoblauch raus und in den Bratenfond die Sah­ne­senfpampe einrühren. Das Ganze noch kurz auf der Platte erwärmen … fertisch!

Dazu gibt es heute (wieder aufgewärmtes) Gratin, weil von gestern so viel übrig geblieben ist … und einen Roten … weil ich keinen Weißen mehr habe, sondern nur noch Schampus … nobel geht die Welt zugrunde.

PS: Die Sonne lacht … aber es ist kalt … 9°C.

Advertisements