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Wahrscheinlich bin ich zu blöd für Håkan Nesser. Vor Jahren hab ich von ihm „Das zweite Leben des Herrn Roos“ gelesen und nix verstanden. Nochmal woll­te ich mir diesen aus unerfindlichen Gründen hochgelobten schwedischen Au­tor nicht lesend antun … also Hörbuch: „Eine ganz andere Geschichte„. Die Story ist noch kruder. Ich musste immer zu der Stelle zurückspringen, wo Kom­mis­sar Asunander, der Scheffe von Inspektor Barbarotti, die ganz andere Geschichte erzählt und so im Alleinschnellgang den Fall löst, weil er nämlich in den Aufzeichnungen des Mörders eine unstimmige Kleinigkeit entdeckt haben will … welche will er den anderen Kriminalen nicht verraten … kann er auch nicht, weil es diese Unstimmigkeit nicht gibt.

Was manN und frau von Håkan Nesser lernen kann, ist, dass Schweden ge­schie­den und verklemmt sind … wobei ich nicht weiß, ob sie geschieden sind, weil sie verklemmt sind, oder umgekehrt. Jedenfalls sind die Schweden lang­weilig … nicht nur ihre Krimis.

Da lobe ich mir Montalbano, von dem ich über Ostern noch zwei (von drei … das dritte Buch habe ich in einem Abend verputzt) Fälle lösen muss … falsch, denn in „Das Netz der großen Fische“ spielt Salvo gar keine Rolle.

BTW: Camilleri leistet sich in „Der Tanz der Möwe“ (der 1. meiner drei Osterfälle) böse Klopse. Z.B. macht er aus J&B einen Bourbon O_o

PS: Nachgerade albern ist der Cliffhanger am Ende von „Eine ganz andere Geschichte“, wo offen bleibt, ob Marianne den Gunnar Barbarotti nun heiratet, oder nicht. Albern war das für mich, weil ich den Folgeband ja zuvor gelesen habe und deshalb wusste, dass die Tusse JA sagt. Wenn ich an In­spek­tor Barbarottis Stelle gewesen wäre, hätte ich dankend ab­ge­lehnt. Eine Torte, die zögert, weil der Expressen was Übles über den künf­ti­gen Göttergatten schmiert, kann mich am Arsch lecken.

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