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Im Oktober 2016 wurden Wohnung und Kanzlei von Dubravko Mandic von der NSAfD wegen angeblicher Beleidigung durchsucht. Jetzt hat das Landgericht Karlsruhe (Az.: 2 Qs 53/16) entschieden, dass die Durchsuchungen rechts­wid­rig waren, weil die Durchsuchungen unverhältnis­mäßig waren. Die Maßnahme müsse zur Ermittlung und zur Verfolgung der vorgeworfenen Tat erforderlich sein. Diese sei aber bereits vor Erlass des Durchsuchungs­beschlusses weit­ge­hend aufgeklärt und die Beweise ausreichend gesichert gewesen (Stuttgarter Zeitung).

Bei mir isses ähnlich. Im Mai, nach den Sansibar-Listen, hat die NSAfD ihren Amok-Lauf gegen nobody begonnen. Am 8. September 2016 hat der Staats­schutz bei mir die blödsinnige Durchsuchung veranstaltet. Am 9. September hab ich Beschwerde eingelegt, die Richterin Schumacher verworfen hat. Da­rüber pinsel ich am 17. September: „Nun muss das Landgericht entscheiden …“

Die Schluffen von Abt. 501 beim AG Köln haben es einen Monat später, Mitte Oktober 2016, tatsächlich geschafft, die Akte der Beschwerdekammer beim LG Köln (105) vorzu­legen. Die hat bis heute nicht entschieden. Aufgewacht sind die Penner erst, als Scheffe die Tage um Akteneinsicht bat.

Egal wie die Beschwerde ausgeht, die Straßburger werden ihren Spaß an dem Fall haben und die in Karlsruhe auch. nobody sieht viele EDEKA-Stempel in Per­so­nalakten 😎

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