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… oder: Gestrandet in Hannover … Wussten Sie, dass zwi­schen 21:31 h und 03:40 h MESZ kein Zug von Hannover nach Köln verkehrt? nobody wusste es nicht … jetzt weiß ich es und das kam so:

Auf der Rückfahrt von Chemnitz bzw. Leipzig😯 lag vor dem IC 2446 und damit auch nobody bei Köthen ein Schwarzkittel auf den Gleisen. Der Flur­funk im Zug mel­dete, dass der Inter­schlitti nach Halle zurück­fahren muss, um sich an­der­wei­tig nach Magdeburg durchzu­schlagen. Nach gut 40 Minu­ten hat es sich die Bahn anders überlegt und ihre ver­spätete Fahrt fort­gesetzt, denn das wil­de Schwein war mause­tot und scheint von den Schienen ent­fernt worden zu sein, was angesichts des kollidierten Zustandes des armen Tieres mit einem vor­aus­fah­renden Zug anders als diese echt kölsche Methode ausgesehen haben muss😎
schwarzkittel
Wie auch immer … die action hat verhindert, dass nobody in Hanno­ver den An­schluss nach Kölle erwischt hat. Statt dessen hatte Jenny Kontrolletti, vulgo Schaff­nerin, stante traines dieses Aben­teuer in petto und konnte es sogar aus­drucken:

22:09 h ab Hannover
23:36 h an Bielefeld … gibt’s ja gar nicht😆
aussteigen – warten – einsteigen
00:02 h ab Bielefeld
00:44 h an Hamm
aussteigen – warten – einsteigen
01:25 h ab Hamm
03:01 h an Köln! HURRAAAA!!! … ähmmm … 0 S-Bahn mehr nach Wesseling😦 Das war für nobody too much. nobody kopprechnet überschlägig: 0:30 h plan­mäßige Ankunft in Kölle von der Bahn zusam­men mit dem Ticket bestätigt. 3:01 h außerwildschweinmäßige Ankunft … ratter ratter ratter … mehr als 120 Minuten … 50% Fahrpreis­erstattung … also habe ich freudig strah­lend den Sta­pel von „Fahrgastrechte-Formularen
fahrgastrecht
angestarrt, der vorwitzig aus Jennys be­rufs­bedingtem Hüftbeutel guggte … ich gugg Jenny an … Jenny K. guggt zurück … ich gugg die Formulare an … Jenny guggt wech … „Wann gedenken Gnädigste mich über mei­ne Rechte zu in­for­mieren?“ … „Welche Rechte?“ … REISEPREISMINDERUNG! „Sie müssen nicht gleich laut werden!“ Die Glückliche weiß nicht, wie es sich anfühlt, wenn nobody laut wird😛

Bewaffnet mit dem Formular als Erster das zugige Gefährt Richtung Reise­cen­ter im Haupt­bahnhof Hannover verlassen … geschlossen … 21:58 h MESZ. Links daneben der DB-Infostand ist aber dafür dreifach besetzt. nobody nimmt die erst­beste Dame, gleich rechts … OMG … säcksisch in Niedersachsen. Ge­lang­weilt erklärt mir die Säcksin in Nieder­sachsen, dass ihr das Wildschwein bereits be­kannt ist … also verspätungsmäßig. Dann leiert sie zwei „al­ter­na­ti­ve“ Verbin­dungen nach Köln run­ter. Ent­scheide mit für die Erste. „Und?“ „Was und?“ … „Ich habe HUNGER!“ Noch gelang­weilter schiebt Miss Saxen zwei Ver­zehr­gut­scheine im Wert von je 2 Euro über den Tresen. Ich gugge auf die Bons, dann auf deren Schie­berin … sie guggt zurück … ratter ratter ratter … nobody kann es wirklich hören … „Sie wollen wirk­lich schon 3:40 h fahren … Sie könn­ten auch in einem Hotel übernachten und 5 Uhr …“ … „Keine Zahnbürste!“😎 Der Lerneffekt setzt oft ein, wenn nobody einfach nur so guggt😎

Was man mit zwei 2-Euro-DB-Verzehrbons in 6 nächtlichen Hannoverstunden anfangen kann und mehr Kulinarisches aus Sachsen, auch in seiner Niederen Form, schildert nobody in einem gesonderten Senf, in dem es um die beleidigte Wurscht geht.

Warum ich in Chemnitz und Leipzig war? Nun, die letzten Tage waren das loh­nende Reiseziele, wenn man auf in Zel­len hän­gende Koranisten steht. Aber das war’s nicht, sondern die Berufung über das Urteil des Amtsgerichts Aua in Sachen Galgenmann. Wie es ausgegangen ist?

FREISPRUCH!
was sonst😛

Mehr dazu und falsche Schwarzkittel in Kürze.