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Nicht nur Frankreich ist verwirrt. Früher war die erfolglose Jagd auf Kora­nis­ten leichter. Man musste nur nach Vollbärten in Pumphosen Ausschau halten, vorzugsweise aus Molenbeek in Belgien. Wenn die mit gemieteten Renaults und Kalaschnikows auftauchten, gab es Ärger.

Dann tauchten die einheimischen Pumphosen mit Vollbärten auf, z.B. in Nizza, auch mit gemietetem Wagen, aber LKW. Das war schon komplizierter.

Wenn die Schwestern dieser Koranisten auftauchen, dann ohne Vollbart, so­weit das durch den Schleier erkennbar ist, den sie statt der Pumphose tragen. Die tauchen auch in Nizza, aber ab oder unter statt auf und zwar in der Burka, die in der schwim­menden Version Burkini genannt wird.

Auto fahren dürfen die Originale dieser weiblichen (?) Koranisten eigentlich nicht, jedenfalls nicht in Saudi Arabien, weil dort der Schleier Pflicht ist und Schleier und Auto steuern schlecht zusammen­passt. Schleierpflicht und Fahr­verbot ist also eine gute Kombi­nation. Würde das auch hier­zulande gelten, könnten die unbärtigen Schwestern der Pumphosen als harmlos einge­stuft werden.

Verwirrender Weise halten sich die Koranistinnen nicht an alle Gebote, die sie dem Kloran entnehmen zu können glauben. Inès Madani aus Tremblay-en-France, * 15.03.1997, z.B. hat Papas Peugeot 607 ganz unkora­nistisch geklaut, mit 6 Flaschen Gas und 3 Kannistern Diesel beladen und ist mit zwei Ter­ror­freun­dinnen zu Notre Dame gefah­ren, um dort für Allahs Ordnung und ein Feu­er­werk zu sorgen und so Abu Mohamad al-Adnani zu rächen, wie sie sagt, nachdem sie 4 Tage später von den Flics gefasst wurde.

Das ist verwirrend, denn die Amis haben erst am 12. September 2016 be­stä­tigt, dass sie al-Adnani abgeknipst haben, den Hintermann der Angriffe auf Paris am 13.11.2015. Aber der IS, zu dem sich Inès bekennt, hat das schon früher via Fuckbook bestätigt, dem Fuckbook, über das sich Inès ex­press­ra­di­ka­li­siert hat.

Nach Inès Madani haben die Flics noch 7 weitere Terrorbräute gefasst, ei­ne da­von ge­rade 15 Jahre alt, also nicht viel jünger als „unsere“ Safia Schmitter, und der Antiterrorstaatsanwalt in Paris sagt, es gibt noch viel mehr, die je­der­zeit vom IS ferngesteuert bereit sind, Angriffe auszuführen. Das verwirrt. Wa­rum nehmen die Flics diese Koranistinnen nicht fest?

Weil sie sie nicht (er-)kennen und das liegt nicht am Schleier. Die Ter­ror­schwes­tern kommen nicht aus einem berüchtigten Pariser Banlieue, sondern aus gutem Haus in Tremblay-en-France und müssen sich daher nicht ver­schlei­ern. Auch während des Angriffs sind die Terrorbräute offen vor­gegangen. Inès war es wurscht, dass ihre Identität anhand Papis geklautem Auto schnell feststellbar gewesen wäre, wenn es geklappt hätte. Ihr war wohl auch egal, dass Papis 607 verbrutzelt, nicht nur das kleine Cafe schräg gegenüber Notre Dame, wo die Kiste explodiert wäre, wenn Inès nicht zu blöde gewesen wäre, Diesel mit dem Feuerzeug zu entzünden.

Das überrascht nobody nicht, denn Inès ist muselig, verwirrt wie alle Ko­ra­nis­ten. Wenn Inès z.B. die richtige Mischung verwendet hätte, dann hätten die Gasflaschen wahrscheinlich Feuer gefangen, aber Inès auch und das Fluchtauto ihrer Terrorfreundin hätte sie dann wohl nicht erreicht. So aber konnte sich Inès bei Festnahme nach ihrer völlig museligen Tat mit dem Messer gegen die Flics wehren und musste mit einem Schuss ins Bein gestoppt werden.

Anders als bei ihren Brüdern im verwirrten Geiste ist bei den radikalisierten Terrorbräuten die neue Gesinnung nicht zwingend am Lappen vor dem Gesicht zu erkennen. Das verwirrt.