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nobody ist ja eigentlich eher der Weintyp von der roten Fraktion, aber es gibt Sommernächte, die sind so heiß, da hilft kein Wein, da hilft nur eins
headzapp
… am liebsten gleich unter den Zappes legen und laufen lassen. Warum nicht? Ab in die Kneipe. Nun gibt es in dem Kaff kein Urquell vom Fass, nur ein Urfeld voll Fässer:mrgreen: Und Budweiser gibt es erst recht nicht. KöPi ist im Kölschgebiet das höchste der Ge­füh­le und so sehr ich das Rheinland auch mag, was Bier an­belangt, hamse echt keine Ahnung, sind pervers. Sieht zwar nach Bier aus …
528-koelsch
ist aber recycelte Pisse😛 In meiner Kaschemm gibt es aber Radeberger120-radeberger und das ist schon ziem­lich nahe am böh­mi­schen Pils­paradies. Das war nicht das ein­zi­ge aus dem Os­ten, was mich dort erwartete. Da war noch … nen­nen wir ihn mal Krzysztof, Wasserpolak wie ich. Falsch, eigent­lich is­ser schon ech­ter Pole, denn ech­te Wasser­polen sind nur die Ober­schle­sier … OOPS … dann bin ich ja auch kein Was­ser­polak😦 denn nobody hat in Bunz­lau das Licht der Welt in Form ei­ner gras­sen 60-Watt-Bir­ne ent­deckt (WDR … „Watt“ su­chen, dann ver­ste­hen Sie den Gag😎 ). Egal, Nie­der­schle­sien ist noch wei­ter wech von War­schau, al­so noch bes­ser als Ober­schlesien😆

Warum ist weiter wech von Warschau besser? Weil Angie in Warschau ist und War­schau ist grad Vise­grád und des­halb tut die mir leid. Ich kann der Bun­des­mer­kel seit heu­te gut nach­fühlen, denn no­body hat­te sein ei­genes Vise­grád.

Kennen Sie Visegrád? Also nobody kannte bisher nur die Visegrád-Gruppe, die Clowns von der „Ost-EU“: Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn. In mei­ner persönlichen Visegrád-Gruppe in der Kaschemm war davon zwar nur Bea­ta Szydlo (Polen) in Gestalt von Krzysztof ver­tre­ten, aber die Rol­len von So­bot­ka, Fico und Orban wur­den dank­bar und mit Begeisterung von Ein­ge­bo­re­nen über­nommen.

Begeistert waren die Jungs … nobody war der Methusalix … vor allem davon, wie schlecht es ihnen ging. Meinen Hinweis, dass könnte am Kölsch lie­gen, hamse glücklicherweise nicht ernst genommen. Aber nicht nur pilsisch war ich Außen­sei­ter, sondern politisch, denn mir ging und geht es gut. Warum?

Weil ich schon am Mittwoch im der Gazetta Handelsblatt gelesen habe, dass Schäuble & Co. 18,5 Milliarden Euro Überschüsse eingefahren haben und ges­tern war es dann überall zu lesen.

Das hat mir meine Visegrád-Gruppe natürlich nicht glauben wollen … stand wohl noch nicht in der BLÖD … und ich hatte mal wieder kein Handy dabei … aber Krzysztof😎 und gugge da: lange Gesichter. Aber das hat doch nix mit den Flücht­lingen zu tun. Flüchtlinge waren nämlich das erste Hölzchen, über das nobody zum nächsten Stöckchen springen musste, beim Hürdenlauf zum Ziel: Darum geht es uns gut. AfD wollte meine Visegrád-Gruppe nicht wählen, hamse gesagt und das glaube ich sogar, weil die Nazis hier im Kaff kein Bein auf den Boden kriegen. Aber von Flüchtlingen hamse genug, sogar der Zappes und der war Grieche😯

So richtige Fremdenfeindlichkeit war das gar nicht, denn auf die Türken wollten Krzysztof & Co. wie ihre Vorbilder in Warschau auch nix kommen lassen. Türken sind zwar auch Musel, aber keine richtigen. Tja, was soll man dazu sagen? Besser nix, denn unseren Türken geht es auch gut und die wissen das sogar … zumindest meine Lieblingstürkinnen … im Gegensatz zu den Jammerlappen am Tresen.

OK, musste nobody einräumen, Schland geht es nicht gut wegen der Flüchtlinge, aber uns geht es gut trotz der vielen Flücht­linge. Jetzt hatte ich sie! Ich saß jetzt mit­ten in der Zita­delle von Visegrád, die ich da noch gar nicht kannte und hab die Ost-EU-Clowns mit Zahlen bombar­diert. Am Anfang hat mir Krzysztof noch immer sein Handy hinge­halten … „Zeich ma!“ … aber nach dem fünften Radeberger haben sie es so geschluckt … nicht mein Pils … die sind beim Kölsch geblieben und waren damit auch viel schneller.
visegrad
Angie scheint mit ihren Visegrád-Clowns weniger Glück gehabt zu haben und die hatte sicher ihr Handy dabei. Echte Poltiker, also nicht vom Tre­sen, schei­nen ge­gen Zahlen und Fakten resistent zu sein (FAZ). Mit einem West-Ost-Gefälle hat das aber nix zu tun, den in unse­rem Ossi­land sprudeln die Über­schüs­se ge­nau so (Sächsische Zeitung) … Merkelmusswech … tja, die wol­len halt alle, dass es uns auch so schlecht geht, deshalb war der Merkelmussweg gestern auch in Demos in Warschau zu sehen. In Est­land, wo Angie auch ge­tourt hat und das auch im Osten liegt, da rufen sie allerdings „Merkel muss her und vor­an­ge­hen„, aber den geht es auch gut. Nur Flüchtlinge wollen die auch keine.

Egal … als der Tag graute, hatte ich meine Visegrád-Gruppe so weit, dass wir draußen vor der Tür zusammen grölten: Uns jeiht et jot!

Nun sitz ich hier nach 20 Minuten Fußmarsch stocknüchtern und google Input für meinen Bericht aus der Zitadelle und habe noch ein weiteres Argument gegen meine Visegrád-Gruppe gefunden: „Türkische Truppen eroberten 1544 die Burg und zerstörten sie um 1685 auf ihrem Rückzug fast völlig.“

Und jetzt? Gute Nacht!