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Der Neu-User makke14 hat es in der ZEIT im ersten Absatz seines Kommentars gut zusammengefasst:

    … Schon schizophren: die Tuerkei bekaempft gleich­­zeitig den IS und die ein­zi­ge ernst­zunehmende Grup­pierung, die dem IS im Landkrieg entgegensteht, naem­lich die Kur­den. Und die NATO bekaempft gleich­zeitig den IS und Assad, der ebenfalls den IS bekaempft. Und Russ­land und Iran be­kaempfen gleich­zeitig den IS und verschiedene Rebellengruppen, die auch wieder ge­gen den IS kaempfen, und von denen man nie so ge­nau weiss, ob sie mor­gen noch gemaessig­te Rebellen oder schon Hardcore-Islamisten sind. Ein klares Ziel, eine Strategie hat derzeit wohl nur der IS, alle anderen scheitern am Spa­gat.

Und dann bricht im zweiten Teil wieder der toitsche Traumtänzer auf der ä-lo­sen Tas­ta­tur durch:

    Dabei ist die Sache so kompliziert nicht: wenn man Assad an der Macht laesst, aber unter der Kuratel Russlands, das Sorge tragen wuerde, dass der Buergerkrieg in Syrien aufhoert, waere der IS in kuer­zester Zeit aus Syrien draussen. Dann geht man mit den Kurden im Irak gegen ihn vor, waehrend Erdogan den Friedenzprozess mit den Kurden wieder aufnimmt.

EhrdoWahn und Frieden mit den Kurden …O_o Das „Kurdenproblem“ ist Receps Lebenselixier. Jeder Dikta­tor braucht einen Feind von außen, der seine Unter­tanen im Inneren zusammen­schweißt. Wenn der Kümmel­sültan was nicht will, dann einen Kurden­staat längs seiner Südgrenze.

    Der türkische Premier Binali Yildirim erklärte Medienberichten zufolge nach einer Sitzung des Ministerrates: „Wir können keinen kurdischen Korridor an unserer Südgrenze zu­lassen.“ Wenn die syrischen Kurden dort ein zusam­men­hän­gendes Gebiet kontrollieren, könnte das die Unab­hängig­keits­be­strebungen der türkischen Kurden befeuern, fürch­tet man in Ankara. (Süddeutsche)

Tja, so isses.