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hasakaWeil auch Reuters wirres Zeuch schreibt, hat nobody versucht zu rekonstruieren, was sich da gestern in bzw. über al-Hasaka abgespielt hat.

Hasaka ist seit dem 1. August 2015 IS-frei und die Provinz im Nordosten Syriens bis auf Teile im äußersten Osten unter Kontrolle der kurdischen YPG, die von den Amis unterstützt und von Schland mit Waffen beliefert wird, zumindest mittelbar, denn was an die Peschmerga offiziell geliefert wird, teilen die sich mit der YPG und wo die Perschmerga „raus“ gehen, stößt die YPG nach.

Seit Ende Juli 2016 kam es zuerst in der Provinz Hasaka, z.B. bei al-Areesheh, und vergangenen Sonntag auch in der Stadt Hasaka zu Selbstmordanschläger der IS, ausgeführt mit Bomben-Mopeds … sind sparsam geworden, die Clowns vom IS. Insgesamt sind wohl in den letzten zwei Wochen vier Koranisten vom IS in der Provinz getötet worden. Sonst ist nicht viel passiert, jedenfalls nix, was den Einsatz von russischen Fliegern rechtfertigen könnte.

Gestern sind zwei russische SU-24 Richtung Hasaka geflogen, um ihre Bomben abzuwerfen. SPUTINKI schreibt, es seien syrische Maschinen gewesen, die „zum Schutz von US-Spezialeinheiten“ eingesetzt worden seien:

    Die Versuche der unweit von dort stationierten Bodentruppen, mit den Pi­lo­ten zu kontaktieren, seien fehlgeschlagen.
    Der Zwischenfall habe zu keinen Zusammenstößen geführt, da die Luftwaffe der Koalition die syrischen Flugzeuge nicht mehr angetroffen habe.

Das ist natürlich wieder BULLSHIT, bis auf den Umstand, dass die Russen in der Vergangenheit ebenfalls inoffiziell der YPG aus der Luft geholfen haben.

Offiziell unterstützen die Amis den YPG nicht, aber ein paar Berater wird es in Hasaka schon geben:mrgreen: z.B. um Funkkontakt mit den eigenen Fliegern zu hal­ten, deren Basis wiederum mit den Russen in Kontakt steht. Das ist alles ganz of­fi­ziell bekannt und darüber gibt es Abmachungen. Dass also die syri­schen (?) Flie­ger keinen Kontakt zu den Bodentruppen der YPG hatten, ist sehr selt­sam, zumal die beiden Su-24, ohne ihre Bomben loszuwerden, das Weite gesucht ha­ben, als die amerikanischen F-22 anrückten.

Als ob das nicht schon alles seltsam genug wäre, soll es sich bei den vier in Ha­sa­ka getöteten IS-Kloranisten um Tschetschenen oder was anderes aus dem Nord­kau­kasus gehandelt haben.

Da stellt sich doch dem verwunderten Beobachter die Frage, wem Vladdie dort in Hasaka hilft bzw. von Buddy Assads Fliegern helfen lässt? Oder testet Vladdie nur mal, wie weit die Amis sich zu wehren bereit sind. Wie auch immer: Der Irre Iwan spielt ein heißes Spiel.