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Wat hamwer uns im Staats- und Verfassungsrecht und erst recht in Rechts­phi­lo­sophie den Kopp im Studium darüber zerbrochen, was Art. 1 des Grund­ge­setzes meint, wenn dort steht: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Eine Idee war, dass die menschliche Würde unteilbar ist. Wir Dummen hatten die falschen Professoren. Wir hätten auf die Starjuristin und Essener SPD-Ab­geordnete Petra Hinz hören müssen, die heute in einem Interview mit der „Westdeutschen Zeitung“ sagt:

    Kutschaty hat mich endgültig zum Abschuss freigegeben. Ich bin mir meiner Schuld absolut bewusst und ziehe die Konsequenzen, aber ich habe auch einen letzten Rest Würde verdient.

Wenn es einen Rest Würde geben würde, dann würde die Würde ja teilbar sein und würde manN/frau Würde teilen können, dann würde vielleicht nix mehr an Würde übrigbleiben. Vielleicht würde Hinz mit dem Nix an Würde weiter leben können würde … OOPS … ich glaub das war jetzt eine würde zu viel.

Egal … geklärt ist jetzt auch, wie viel Würde kosten würde, würde frau eine Würde haben: 14.000 Euro würde der Steuerzahler einsparen, würde Frau Hinz nicht an ihrer Würde als Bundes­tagsabgeordnete kleben. Dazu die Würdevolle:

    Die Essener SPD-Abgeordnete Petra Hinz plant weiterhin, ihr Bundes­tags­man­dat niederzulegen. Derzeit befindet sich die Politikerin nach eigener Aus­sage in einer Klinik in stationärer Behandlung. Sie wolle aber ihr Mandat nie­der­legen, sobald sie die Klinik verlasse. Das bekräftigte die Politikerin in einem Interview mit der Westdeutschen Zeitung. Wann sie die Klinik ver­las­sen kön­ne, stehe aber noch nicht fest. Das bestimmten ihre Ärzte. Dieses Ver­fa­hren habe sie mit dem Essener SPD-Vorsitzenden, NRW-Justizminister Thomas Kutschaty, ver­ein­bart, so Hinz.