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Hans_PueschelWer einen Beruf wählt, soll­te nicht nur sei­ne Neigungen und Ta­len­te er­ken­nen, son­dern auch sei­ne Grenzen. So wollte ich z.B. nie Ri­chter wer­den, weil ich nicht un­par­teiisch über den Was­sern schwe­ben kann, sonder Par­tei er­grei­fen will und muss. Die Rich­ter des Ober­lan­des­ge­richts Naum­burg Gerhard Henss, Thors­ten Becker und Dirk Stötter haben sich dieser Prü­fung zu­min­dest ihrer Ta­lente und Gren­zen wohl nicht un­ter­zogen denn sie ha­ben den Nazi und Holo­caust-Relativierer Hans Püschel (Foto) aus Krausch­witz freige­sprochen vom Vor­wurf der Volks­verhetzung gem.
§ 130 StGB:

    (3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des National­sozialismus began­gene Hand­lung der in § 6 Abs. 1 des Völ­ker­straf­ge­setzbuches bezeichne­ten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffent­lichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost.
    (4) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer öffentlich oder in einer Versammlung den öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden Weise dadurch stört, dass er die natio­nal­so­zialistische Gewalt- und Willkür­herrschaft billigt, verherrlicht oder recht­fer­tigt.
    (5) Absatz 2 Nummer 1 und 3 gilt auch für eine Schrift (§ 11 Absatz 3) des in den Absätzen 3 und 4 bezeichneten Inhalts. Nach Absatz 2 Nummer 2 wird auch bestraft, wer einen in den Absätzen 3 und 4 bezeichneten Inhalt mit­tels Rundfunk oder Telemedien einer Person unter achtzehn Jahren oder der Öffentlichkeit zugänglich macht.

16 Verstöße gegen § 130 StGB hat die WELT im Gedicht „Deutscher Mythos“ von Hans Püschel gezählt. nobody kommt auf mehr. Nach dem sensationellen Freispruch sollte man es wieder lesen können dürfen und deshalb soll sich auch jeder am Original ein Bild von der Nazisau machen:

    Der Mythos und der Holcaust, das sind zwei große Dinger.
    Und wem’s vor den’ nicht artig graust, der ist ein schlimmer Finger!
    Sie können beide nicht so recht wohl von einander lassen.
    Und wehe, dem ergeht es schlecht, ohn knie’n und Händchen fassen!
    Mit Lichtern noch wird’s heimelig. Das gibt die schönsten Ketten.
    Bei ihn’ steht niemand nur für sich. Sie häng’n uns an wie Kletten.
    Die Mythen sind ja überall bei Völkern hier auf Erden
    stets Märchen aus der Zeiten Hall, aus Urgrund, Wuchs und Werden.
    Das zeigt uns klar: S’ist eine Mär, wie’s Lied der Nibelungen.
    Wohl niemand gäb‘ dafür Gewähr, dass Wahres rein gesungen.
    Ein Körnchen zwar ist immer dran, als Einkorn der Geschichte.
    Doch zieht man selbst ungläub’gen Mann deshalb nicht vor Gerichte.
    Den Kindern nur ist’s Märchen wahr und ihnen vorbehalten,
    dass sie im Geiste sehen klar die nebligen Gestalten.
    Doch ist der Mensch erwachsen dann, der Geist ihm wohl gereifet,
    die Märchenwelt der kluge Mann durch Wissen abgestreifet.
    Wo dieses aber nicht geschieht, bleibt kindisch der Verstand.
    Wohl gar noch bis ins dritte Glied. Und was wird aus dem Land?
    Wo keiner will erwachsen sein, grad, mit aufrechtem Gang
    und stehen gar im Ringelreihn bei Holocaustgesang?
    Erwachsen’ Mann – so unbedarft kann es nicht weitergehn!
    So vieles ist doch schon entlarvt als märchenhaft’ Geschehn.
    Das Einkorn ward millionenmal gestapelt, hoch, geschichtet
    durch der Erzähler g’waltge Zahl zum Mythos uns verdichtet.
    Den Vorteil der Erzähler zieht bei Märchen all auf Erden.
    Die Zuhörer – wo das geschieht – woll’n unterhalten werden.
    Der Unterhaltungswert im Land hier lang schon ist vergangen.
    Zu oft erzählt und ohn’ Verstand – wer will dem noch anhangen?
    Nur noch mit Hilf’ der Polizei, eifriger Standgerichte
    bewahr’n die falsch’ Erzählerei der düst’ren Mordsgeschichte?
    D e r Mythos ist zum Gruseln gut, nicht fürs reale Leben.
    Dort braucht der Mensch zum Handeln Mut, nach Höherem zu streben!
    Er ist ja doch ein ulkig’ Ding: Will, kann und muss sich regen.
    Und täglich steigt er in den Ring. Nur Kämpfen bringt ihm Segen!
    Der Holcaust taugt nicht als Ziel der Seel’ bei klarem Lichte.
    Wir hab’n der bess’ren Mythen viel aus tausend Jahr’n Geschichte.
    Uns dort zu gründen, bringt uns Heil und Zukunft deutschem Volke!
    Die böse Mär’ aufs Altenteil! Fort mit der düst’ren Wolke!
    (Krauschwitz, im Jahre des Herrn 2012)

Die WELT meint, man könne den Richtern des OLG Naumburg, die diese Schwei­nerei mit Urteil vom 22.10.2015 mit Aktenzeichen 2 Rv 150/14 abgesegnet ha­ben, keine rechte Gesin­nung nachweisen. nobody sieht das anders und ich rie­che Nazis 1000 km gegen den Wind, auch wenn der Nazi-Furz schon 10 Mo­na­te alt ist, denn so lange konnte er unter der Nazi-Decke von Sachsen-Anhalt ge­hal­ten werden.

Es reicht! Wir brauchen dringend eine Entnazifizierung der toitschen Justiz.