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DITIB-LogoPolitiker haben das Pro­blem DiTiB entdeckt und reden wirres Zeuch. Eine Zusam­menarbeit mit Ditib als dem größten deutschen Moscheen­ver­band kann nur fortgesetzt werden, wenn sich der Verband nicht von dem türkischen Präsi­denten und der Regierung als unkritisches Sprachrohr instrumentalisieren lässt“, sagte der innen­politische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer (CSU), der WELT. Mayer fordert von Ditib Beweise, nicht im Interesse Ankaras zu agieren.

Die DiTiB ist die deutsche Filiale der Diyanet, der obersten Religionsbehörde der Türkei. Die Diyanet ist direkt dem tür­kischen Minister­präsidenten unter­stellt. Das war bis vor Kurzem EhrdoWahn. Egel wie seine Socken­puppe jetzt heißt, die DiTiB ist EhrdoWahn. Eher trennt sich Bayer vom Aspirin als Recep von seinen toitschen Festun­gen, aka Moscheen, deren Geld aus dem tür­kischen Staats­säckel kommt. Host mi, du Kniabiesla, du gscheata! Kruzitürken!

Das ist aber noch gar nix gegen den Wirrwarr, den die Bejing von Kerstin Griese (SPD) in der FAZ vom Stapel lässt.

    Sie „erwarte von Ditib, dass der Verband die Verhaftungswelle sowie die Einschränkungen von Demokratie und Meinungsfreiheit in der Türkei nicht recht­fertigt oder gar unterstützt“. Griese betonte: „Wir können nicht dulden, dass Erdogans Politik in deutsche Moscheegemeinden hineingetragen wird.“ Griese forderte, man müsse weiterhin „mit Ditib im Gespräch bleiben“. Schon des­halb, weil „Verbände wie Ditib die einzigen Gesprächspartner sind, die wir beim Thema Islam hier haben“. 150-emuDoch ist es nach Ansicht von Griese „völlig falsch“, wenn man be­haupte, „der Islam könne sich überhaupt nicht demokratisch repräsentativ organisieren“.
    Daher müssten auch die islamischen Verbände „an demokratischen Kriterien gemessen“ werden. „Gerade Ditib muss man kritische Fragen stellen, zumal wegen problematischer Freitags­predigten oder in den Fällen, in denen zu Hass und Gewalt aufgerufen wird. Da müssen notfalls auch Imame aus­gewiesen werden.“

Wenn die Freitagspredigt direkt aus Ankara von der Diyanet kommt, dann wird in allen DiTiB-Moscheen derselbe Sermon verzapft und nur durch Zufall kommt er aus einigen Moscheen ans Tageslicht. Da kann man auch gleich alle Imame ausweisen oder nocht besser, die Moscheen dicht machen.

Dass das Innenministerium NRW jetzt die Kooperation mit Ditib in Köln ein­ge­stellt hat (KStA), ist schon mal ein guter Anfang. Irgendwann werden die viel­leicht noch schnallen, dass der Unterschied zwischen Pierre Vogels Sala­fis­ten-Ko­ra­nisten und der DiTiB nur in der Länge des Gesichtsschleiers besteht.

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