Schlagwörter

, , , , ,

Bei User Neocon muss sich nobody noch bedanken für den Link zur köstlichen Ge­schich­te „The Epic Honey Trap: A Classic Case Shows Just How Far Moscow Will Go„, eine Sexspionage-Story von Michael Weiss aus den guten alten Zeiten des Kalten Krieges.
cuminside
Der Legende nach soll Nikita Chrusch­tschow him­self ange­ordnet haben, dass der KGB dem ganzen geilen Klas­sen­feind den Kopf zu verdre­hen habe. Das war die erste Ope­ration des frisch gegrün­deten KGB (1954). Bis dahin hatte der Laden diverse andere Namen und gehörte zum MfS = MGB. Dass Chruschtschow den Jupp Stalin vom Sockel geschubst hat, haben die Russen ihm nie vergeben. Das Krim-Geschenk (ZEIT) auch nicht, aber dass er den sadistischen Mas­sen­mör­der Beria abserviert und das NKWD ge­säu­bert hat, dafür waren sie Nikita dankbar.

Kann sein, dass an der Legende was dran ist, denn die „Operation Honigtopf“ ging gründlich in die Hose, wie fast alles, was Nikita angepackt hat. Anyway … der KGB hat Yuri Krotkov auf Marie-Claire Giry angesetzt. Die sollte das Bild vom einem intel­lektuellen russischen Mann verführen, denn Marie-Claire Giry war die Frau des fran­zösischen Botschafters in Moskau, Maurice Dejean. Und Maurice Dejean wurden beste Kontakte zu General de Gaulle nach­gesagt. Von hinten durch die Brust ins Auge sollte so Frankreich angezapft werden: Yuri Krotkov – Marie-Claire Giry – Maurice Dejean – de Gaulle – Chruschtschow … tja, wenn der Russki einen Plan hat, dann macht er es gründlich … kompliziert :mrgreen:

Doppelt und dreifach gemoppelt hält besser, hat sich der KGB ge­dacht und hat nicht nur Madame Giry angegraben, sondern eine ganze Flottil­le von Schwalben um ihren Mann Maurice Dejean und die anderen Botschafts­franz­männer schwir­ren lassen. Z.B. dessen Militär­attaché Colonel Louis Guibard. Das war aber ein Mann von Ehre und als der KGB den ehren­werten Oberst mit dessen rus­sen­schwal­bi­gen Fister­nöllche konfrontierte und zur „Zusammen­arbeit“ auf­forderte ??? erpresst, was sonst, da hat sich Colonel Louis Guibard die Kugel gegeben. Das waren noch Zeiten … der Gentleman genießt und schweigt für immer 😎

Anders sein Scheffe, der Botschafter. Der hat gleich mehrere Schwalben ver­nascht. Was das mit den Schwalben soll? nobody erklärt es, denn Michael Weiss und einige andere erklären es IMHO falsch … oder es wird falsch ins Deutsche übersetzt.

Unter „Schwalben“ verstand man die vom KGB angeheuerten Nutten, Schau­spie­lerinnen, Künstlerinnen und was sonst noch gut aussah und von denen KGB-manN annahm, dass Klassen­feinde darauf fliegen. Schwal­ben fliegen auch und sie flogen manchmal Iljuschin­weise als Fickla­dung nach Paris, London, Rom usw. vor allem an den Wochenenden, wenn z.B. der eng­lische Bot­schafter in Paris so einsam war, weil seine Olle übers Weekend zum Schopping ins swinging Lon­don ge­flo­gen ist. Der KGB sag­te zu die­ser spe­ziel­len Trup­pe der Matratzen­akro­ba­tin­nenmouthful nicht Ласточ­ко­вые, sondern Ласточка … oder auch ЛюдоедKannibale … das hat was 😎 Mehr kann ich jetzt zu so frü­her Stun­de aber nicht erzählen, nix über Spiele im Schnee und Per­len­ket­ten … musste alles gelernt werden 😯 aber im Englischen ist es ähnlich: swallow … die Schwalbe aber auch das Schlucken und un­sere KGB-Schluck­schwal­ben konnten zwar vö­geln, waren aber keine Schwal­ben … capisce?!

OK, weiter in der Sexspionage: General Oleg Gribanov vom für den euro­päi­schen Klas­sen­feind zuständigen 2. Direk­torat des KGB hat dem Maurice Dejean zuerst Lydia Khovanskaya (Лидия Хованская) vor die Gurke gehal­ten und das hat auch prima ge­klappt.Larissa Kronberg-Sobolevskaya

Dann wurde Lydia durch La­ris­sa Kronberg-So­bo­levskaya (Лариса Ивановна Кронберг – Bild) er­setzt und das hat dann nicht gut hin­gehauen, denn diese 6-klas­sige Schau­spie­lerin hatte ihren eigenen Kopp und eine liebenswerte, aber seltsame Marot­te. Zu al­len pas­sen­den und un­pas­senden Gelegen­heiten ent­blät­terte sich Lora, wie sie von den Bewun­derern ihrer Bubbles genannt wurde und zeigte, was sie so drauf hat. Kurz die Dame war sehr zeige­freudig. Dem Rest der Sex­spionage-Story will ich hier nicht vor­greifen, denn Sie sollen ja noch an Michael Weiss‚ Geschichte Ihren Spaß haben.

Jedenfalls ist der Yuri Krotkov später übergelaufen und hat den 007 vom MI­SEX verraten, wie die Kollegen die Liebesgrüße aus Moskau machen. Und der MI6 hat es de Gaulle verraten. Das war jetzt nicht wirklich die Meldekette, die sich Nikita vorgestellt hat, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Charles hat seinen alten Kumpel Maurice Dejean raus­geworfen und ihm bei der Entlassung nicht mal die Hand ge­geben. Nicht weil Dejean spio­niert hat … hat er auch gar nicht, jedenfalls nix an die Russen verraten … sondern, weil Maurice seiner Frau fremd­gegangen ist. Der Charles war nämlich ein Mo­ral­apos­tel. Wenn die Beiden gewusst hätten, dass Marie-Klärchen und der Yuri

So war das damals. Heute werden die Nutten vom KGB nicht angeworben, son­dern, wie etwa Anna Chapman, selbst ausgebildet, was dann gleich in der Fa­mi­lich bleibt, weil Annas Papa KGB-Oberst war. Beim GRU gibt es auch so eine Truppe, die mit den grünen Mütz­chen für die Bützchen. Tja, Russland ist eine Reise Wert. Wo sie sich heute eine echte KGB-Nutte in Moskau angeln können, weiß nobody nicht. Aber wie man mir versichert hat, stehen in jeder teuren Ho­telbar die Chan­cen 1:5. Früher, so um die Zeit von Nikita, da ging man ins Ho­tel Lux … wenn man reinkam, was nur Wessis konnten. Zu meiner Zeit gab es noch das Rossija, aber da waren die berühmten 2 Cent Whores. Die im In­ter­con­ti hatten schon mehr Klasse.

Advertisements