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Wo leben die dümmsten Menschen Europas? Nein, nicht in Schland, sondern in Katalonien. Wer geglaubt hat, dass der BREXIT eine kalte Dusche für die Bla­sierten in und rundum Barcelona war, der hat kräftig ins Klo gegriffen. Seit zehn Tagen haben die Separatisten mit 47,7% erstmals die Mehrheit bei Um­fra­gen. Das entspricht dem Stimm­anteil der Sepa­ratisten (48%) bei den letzten Re­gio­nal­wahlen, die in­folge eines total un­demokratischen Wahl­systems trotzdem auf 72 von 135 Mandaten gekommen sind.

Diese 72 Enkel Francos haben nun offiziell den Anspaltungs­prozess einge­leitet. Alle anderen sind der verfassungswidrigen Abstimmung fern­geblieben, bzw. ha­ben … nobody kann es kaum glauben … wie die PODEMOS des Langhaar-Neo-Sta­li­nis­ten Pablo Iglesias Turrión dage­gen gestimmt (Süddeutsche).
Carme Focadell
Das spanische Verfassungsgericht hat gestern die Eröffnung des Un­ab­hän­gig­keits­prozesses in Katalonien ge­stoppt und damit den Weg frei ge­macht, die Fa­schisten vor Ge­richt zu stel­len. Leider hat Spa­nien ge­rade kei­ne rich­tige Regie­rung, sonst wür­de Carme Focadell von der JAJunta, die „Par­la­ments­prä­si­dentin“ in Barce­lona, längst im Knast sitzen, zusam­men mit ihren 71 Komplizen.

Ach was rege ich mich auf. Lasst die Idioten, die nicht von 12 bis Mit­tag den­ken, aber bis 18 Uhr Siesta machen kön­nen, doch ziehen. Ohne EU sind sie tot und oh­ne Zu­stim­mung Spa­niens gibt es keine Auf­nahme in die EU und der Rest von Spa­nien macht die Gren­zen dicht, bis die Kata­lanen den Putz von den Wän­den kratzen und das Mit­tel­meer leer saufen.
el-greco
Kennen Sie Spanien? Also Spanien geht so:

Man ist in Biarritz oder Bayonne in der Sonne, die Men­schen la­chen, sind freund­lich und lus­tig und dann fährt man wei­ter nach San Sebas­tian: Spanier! Lan­ge ar­ro­gan­te Ge­sich­ter, die un­freund­lich Rum­mau­len, wenn sie’s Maul über­haupt auf­krie­gen. nobody fühlt sich in eine Ausstel­lung von El Greco ver­setzt. OK, denkt sich nobody, sind kei­ne Spa­nier, son­dern Bas­ken, aber das wa­ren die in Ba­yonne ei­gentlich auch schon. Außer­dem ist das Wet­ter Scheiße, also weiter. Der Küste entlang … das Wetter wird wieder besser … immer wei­ter, bis es nicht mehr weiter geht: Coruna und Pon­te­vedra in Galizien. Santiago nicht … heiß ja nicht Jakob :mrgreen: El Greco … OK, eben Gali­zien, auch nicht so rich­tig Spa­nien … also run­ter nach Süden.

Porto … Portugal … leckeren Porto schlab­bern und Vinho verde schlürfen … ist wie Limo, nur mit Schwips 😎 War gar nicht so leicht … also der Wein schon, aber um damals … 1973 von Spanien nach Por­tu­gal zu kom­men, da musste man um halb Portugal rum­fahren zu einem der weni­gen offiziel­len Grenz­über­gänge. OK, auf der Schmug­gelroute wär’s gegan­gen, aber war ja Krieg … also bei­nahe. Weiß heute kein Schwein mehr und kann man sich auch gar nicht mehr vor­stel­len, aber als die Lin­ken in Por­tu­gal an Zu­wachs und Macht ge­wan­nen, woll­te Spanien Por­tu­gal er­obern. Keine VT! arias-navarroKam 2008 ans Tages­licht, dass Carlos Arias Na­var­ro, der Franco-Fa­schist mit der El Greco-Visage, mit Zu­stim­mung der USA den Portu­giesen den Krieg erklä­ren wollte (Frank­furter Rund­schau). Die Pan­zer stan­den schon da … nobody hat sie 1975 mit eigenen Augen ge­se­hen und weil ich noch so ei­nen schicken Aus­weis hat­te, worauf „Teniente“ zu lesen war, kam nobody über­all hin und durch, ohne gleich von ei­nem Spa­niosi er­schos­sen zu werden. In Torre stand mal einer mit ge­spann­tem Hahn vor mir, so einem Vor­kriegs­mo­dell mit Holz­griff … wuss­te nicht, ob ich la­chen oder wei­nen soll­te 😎 War so ein pope­liger … kei­ne Ah­nung … je­den­falls nur was am Ärmel und nix auf der Schul­ter. Da hat nobody sei­nen schicken Aus­weis aus dem Ruck­sack ge­fischt, mich in die Brust gewor­fen, dem Clown das Ding vor die Na­se ge­hal­ten und den in bester toitscher Kom­miss­kopp-Ma­nier zu­sam­men­ge­schis­sen. Nee, wat hat das Kerl­chen stramm ge­stan­den … war ja noch Fran­co-Zeit … da konn­te ein toitscher Leut­nant in Spa­nien noch auf Adolf ma­chen und alle sind gehüppt. Das faschistische Schwein ist ja erst Ende 1975 abgekratzt. Auch so eine El Greco-Fresse.

1974 war ich leider nicht da. Wäre gern dabei gewesen, wie Capitão Salgueiro Maia und seine 100 Mann das faschis­tische Regime in Portu­gal zum Deibel ge­jagt haben. 3:30 Uhr in der Frühe ging es los … wie im Lehrbuch … nicht wie jetzt in der Türkei … Nicht jeder Staats­streich ist schlecht.

Anyway … Portugal … Menschen lachen, sind freund­lich und of­fen … nix El Greco. Und die Mädels sind auch viel hübscher. Das kann doch kein Zufall sein? Weiter nach Huelva, Andalu­sien … El Greco. Rüber nach Tanger und Ca­sa­blanca. Freund­liche, la­chende Menschen … die paar marokkanischen Zwerg-Kriminel­len kann man sich leicht vom Leib halten.
talgo
Zurück nach Algeciras: El Greco, nix wie El Greco. Bis Ka­ta­lo­nien. Da wur­den die Gesich­ter zwar bisschen breiter, aber dafür die Spur schma­ler … Häää?! Na in Portbou, da musste doch der Catalan Talgo umgespurt werden. Von wegen Hoch­geschwindigkeits­zug. Blüm­chen konnteste wäh­rend der Fahrt pflücken und trotz­dem wurden wir Inter­railer kräf­tig spa­nisch mit Tempo-Zu­schlag abge­zockt. Schick sah der Talgo ja aus. So rich­tig mit gran­deza … alles nur Fas­sade, Show, wie alles in Spana­nien. Schon mal ei­nen Stier­kampf er­lebt und be­ob­achtet, wie sich die­se Maricón durch die Are­na schwuch­teln? nobody hat dem klei­nen Och­sen al­le Dau­men gehal­ten, dass er die­sem Gecken die Hör­ner in die cojones rammt. Hat nix ge­holfen.

Die Katalanen sind ein eigenes Völkchen, keine Frage, aber eben auch nur Spanier, deshalb sollen sie es auch bleiben … Spanier!

Ferdinand, der Stier ❤ ❤

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