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Im Netz kursiert ein „Herr Monka„, der Angie gestern auf der BPK indirekt zum Rücktritt aufgefordert hat. Nicht Monka … das was der Wonka, aka Krawall-Wonka von der Leipziger Volxzeitung, vom RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) Dieter Wonka (Cicero). War doch an der Stimme einwandfrei zu er­ken­nen.

Kollegen sollen Wonka ja für ein arrogantes Arschloch halten, wie man so hört. Also nobody findet, Wonka macht es gut, auch wenn es nicht zu den Aufgaben eines Journalisten gehört, einen Politiker zum Rücktritt aufzufordern, auch nicht indirekt. Dass sich Wonka nicht an Regeln hält, hat er gestern wieder gezeigt, als er zwei Fragen gestellt hat, obwohl jeder Journo nur eine stellen sollte. Hier Wonkas umstrittene zweite Frage:

Transkript:
dieter-wonka

    Dieter Wonka: Frau Bundeskanz­lerin, ich ha­be mir ih­ren 9-Punk­te-Ka­talog ge­nau an­ge­uckt und ha­be fest­ge­stellt: Als Sie vor 11 Mo­na­ten sag­ten, “Wir schaf­fen das”, sind all die­se 9 Punk­te von vie­len Po­li­ti­kern in Deutsch­land, nicht nur von der CSU, schon ge­nannt wor­den. Ent­spricht das Ih­rer Füh­rungs­ver­ant­wor­tung, klar auf dem Tisch lie­gen­de An­for­de­run­gen in ein An­kün­di­gungs­paket zu packen?
    Und wieso sind Sie ei­gent­lich mit kei­nem Wort auf die Ge­schich­ten und Be­rich­te über eine zu­tiefst ver­un­si­cher­te Re­pub­lik, der sie jetzt schon ewig lang vor­ste­hen, ein­ge­gangen?
    Und was muss passieren, damit Sie viel­leicht ei­nem Neu­start der Po­li­tik in Deutsch­land und Eu­ro­pa nicht mehr im We­ge stehen?
    Bundeskanzlerin Merkel: Herr Wonka, ich habe jetzt nicht die Absicht mit Ihnen über die 9 Punkte zu sprechen. Wir haben das Personal verstärkt, wir müssen es viel­leicht weiter verstärken, das ist völlig klar. Das macht Bayern und das machen wir auch. Wir müssen permanent die technische Aus­rüstung verbessern. Wir müssen die Verschlüsselungs­fragen dessen, was man jetzt in diesen Tagen von “Darknet” spricht, in den Blick nehmen.
    Das ist ein Prozess. Und wir werden in der Analyse dessen, was jetzt pas­siert ist, genau da ansetzen, wo noch mehr passieren muss. Vieles ist in den letz­ten Monaten schon passiert.
    Und ich glaube, wer aufmerksam hingehört hat, hat sehr wohl vernommen, dass Menschen verunsichert sind, dass wir diesen Menschen etwas schuldig sind, und dass der Staat die Verpflichtung hat, das in seiner Macht Ste­hen­de zu tun, um die Sicherheit in einem freiheitlich demokratischen Rechts­staat zu ge­währ­leisten.
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