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Nun hat mich Hammervorschlag neugierig gemacht, indem er mir einen Link zu einem Pokémon Go-Unfall gemehlt hat. Auf der Jagd nach virtuellen Monstern sind drei Spieler der neuen Smartphone-App „Pokémon Go“ einem Bericht zu­folge in der Lüneburger Heide in eine echte Schießübung gestolpert (n-tv). Was ist das eigentlich, dieses Pokémon Go? Da hat sich nobody mal schlau ge­macht, Wiki, Google und so.
pokeschnitzeljagd
Gehört habe ich die Pokémons schon. Bewusst das erste Mal in Zwickaua am Bahnhof, als neben mir ein Mädel auf ihrem smarten Phone so ein Monster stän­dig nervig krächzen ließ. Klungtete so ähnlich wie der Pokemon vom Filius vor ich weiß nicht wie vielen Jahren. War aber ein Nin­tendo, wenn ich mich recht entsinne. Aber nun weiß ich auch, um was es geht. Das ist ’ne Schnitzeljagd, nix anderes. Hamwer früher viel gespielt, allerdings wurden dafür keine Brücken gesperrt wie in Düsseldorf (Rheinische Post). Aus der Schnitzeljagd wurde das Geocaching und daraus Pokémon Go.

Spielt das jemand? Nur Mut, ich spiele auch gern … am Sack und so … aber ist dieses Pokémon Go nicht was kindisch? Im Netz sehe ich „erwachsene“ Men­schen, die auf ein Mäusekino mit einer virtuellen Welt starren, während das Original, die reale Welt um sie herum ist. Kann es sein, dass gewisse Auswüchse des Informationszeitalters die Menschheit total verblöden?

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