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Man kann über die crazy Erika ja viel sagen, aber sie hatte gute Connections und/oder die richtige Nase, als sie 1990 sagte, dass Diether DehmStasi-Informanten“ sei. Dehm ließ die Aussage gerichtlich unter­sagen. 1996 tauch­ten Stasi-Unterlagen auf, nach denen Dehm als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) „Dieter“ und IM „Willy“ von 1971 bis 1978 die Hauptabteilung XX/5 der Staats­sicherheit informiert hatte. Außerdem legte Steinbach eine eidesstatt­liche Er­klärung Wolf Biermanns vor, wonach Dehm als sein damaliger Manager ihm am 29. Mai 1988 in einem Vier-Augen-Gespräch seine Stasi-Kontakte gestanden hatte. Das Landgericht Frankfurt am Main hob 1996 daraufhin das Verbot auf (Wiki und SPIEGEL)

Wie kommt man an so eine falsche Gerichtsentscheidung? Na meist durch einstweilige Vergnügung. Und an die kommt man durch eidesstattliche Versicherung, oder Prozessbetrug oder so … Dafür wurde Dehm nie an­ge­klagt. Warum? 1990 hat er sich die Gerichtsentscheidung gegen Steinbach ergaunert und 1996 „tauchten“ seine Stasi-Unterlagen auf … 6 Jahre später. Die Verjährungsfrist für § 156 StGB beträgt 5 Jahre. Zufall? Vielleicht … aber … naja, lassen wir das … ist auch schon verjährt.

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