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Nach München soll das Waffenrecht verschärft werden … wieder einmal, wie schon nach Erfurt und Winnenden. Dann darf auch mal was aufwärmen, etwas, was der Plapperstorch, wie nobody damals noch hieß, vor über sieben Jahren schon gebracht hat, damals aber so noch nicht technisch umgesetzbar war: die personalisierte Waffe, aka Signaturwaffe oder smart gun. Seit 2012 gibt es die Technik.

Jede verkauft Waffe hat einen Chip, der sie aktiviert und nur aktiviert werden kann, wenn der rechtmäßige Besitzer sie in die Hand nimmt. Bei allen Anderen kommt nicht mal heiße Luft raus. Das Zertifikat zur Aktivierung wird zentral von einer Bundesbehörde ausgegeben, ähnlich dem KBA in Flensburg oder PTA Braun­schweig, was sich aus einem noch zu erläuternden Grund besonders eig­nen würde.

Bei Aktivierung der Waffe wird diese Behörde (nach meiner Idee das PTA) per Signal au­tomatisch davon informiert, z.B. GPS. Die Technik dafür hat das PTA bereits. Zu­gleich wird ab dann die Waffe getrackt. Das ist die Locationized gun, die es auch schon gibt … also leider auch keine Erfin­dung von nobody.

Wie beim umstrittenen, ferngelenkten Zündschlüsselziehen, wird die Waffe au­to­matisch stillgelegt, wenn mit ihr außerhalb definierter „grüner“ Bereiche mehr als … sagen wir drei Schüsse hinter­einander abge­geben werden. Gleich­zei­tig geht ein Alarm an die nächste Polizei und die Rettungs­kräfte. Die Technik gibt es bereits.

Alle Altwaffen ohne diese Technik müssen abgegeben werden. Zum Neuerwerb einer Smart Gun muss ein verschärfte Prüfung abgelegt werden, die ein Psycho-Gut­achten beinhaltet. Die Waffen­berechti­gung muss alle zwei Jahre ent­spre­chend er­neuert werden.

Soweit zu den „legalen“ Waffen, was das Problem der illegalen, wie von Ali Sonboly benutzt, natürlich nicht löst. Hier muss man nicht beim Täter an­set­zen, denn das hilft bei Ali nicht weiter, sondern vorher.

Vorher ist der Hersteller, der Importeur, der Transporteur (Post und der­glei­chen), der Verbreiter, der Bewerber, nicht nur der Waffe, sondern auch der Munition.

  1. Wer eine Waffe herstellt, einführt, transportiert, weitergibt, anpreist oder sonst in irgendeiner Weise in den Verkehr bringt oder daran beteiligt ist, wird mit Freiheits­strafe nicht unter 3 Jahren bestraft. Wird durch solch eine il­legale Waffe ein Mensch verletzt oder getötet, beträgt die Strafe bis zu 10 Jahren, jedoch nicht weniger als 5 Jahre.
  2. Lässt sich innerhalb eines an den Handlungen gemäß Absatz 1 beteiligten Unternehmens sie verantwortliche Person nicht feststellen, hat dieses Un­ter­nehmen ersatzweise ein Strafe von bis zu 1 Million Euro, im Falle von Satz 2 nicht unter 10 Millionen Euro zu zahlen.

Zu teuer? Ein Menschenleben ist unbezahlbar.

Ach da fällt nobody noch was ein: Robert Steinhäuser und Tim Kretschmer, die Täter von Erfurt und Winnenden, habe ich damals auch beim Namen genannt. Nun stehen sie in der Wiki. Mal sehen, wie lange es dauert, bis Ali Sonboly mit vollem Namen auftaucht. Noch steht da:

    Es handelte sich um einen 18-Jährigen, in der Presse als „David S.“ oder „Ali David S.“ bezeichneten Schüler, der in München geboren und wohnhaft war und neben der iranischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft besaß.

In den arabischen, catalanischen, englischen, finnischen, französischen, hol­ländischen, polnischen, portugiesischen, schwedischen, spanischen, tsche­chi­schen Wikis steht er schon mit vol­lem Namen und bei den Rus­sen isser Али Давидом Сонболи. Das kastrierte Schland kotzt nobody an.

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