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Zum melancholischen Abschluss des vertrackten Wochenendes noch einen Film: „Another Earth„. Der Film ist eigenwillig. Sehr schöne Bilder, eine hinter­grün­di­ge Idee, über die man sich den Kopp zerbrechen kann. Eine doof aufgesetzte Lovestory und wissenschaftlicher Scheiß. Finanziell war Another Earth ein vol­ler Erfolg. Zwar hat er nur 1,8 Mio. Dollar eingespielt, aber auch nur 100.000 Dollar gekostet. Sehenswert ist der Strefen allein wegen der bezaubernden Brit Mar­ling, die auch das Drehbuch mit­geschrieben hat, und der eigenwilligen Musik.
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Die Geschichte „erinnert“ stark an Solaris und einige Bilder an Melancholia, auch 2011, aber das ist Zufall, denn Lars von Trier hat seine typische Chaosarbeit zwar früher angefangen, aber erst später beendet. Trotzdem ist Another Earth ein bisserl Melancholia mit bisserl Happy End … aber nur scheinbar. Denn wenn man sich das Ende im Sinne von Stanisław Lems „Solaris“ weiter richtig zu Ende denkt, dann ist diese zweite Erde die reinste Hölle, die uns alle wahnsinnig ma­chen würde.

Aber wer weiß, vielleicht gibt es in einem universalparallelen kosmos auch Another Earth (bitte Popupblocker aktivieren, am besten mit Firefox).
headnwmu360
PS: Mehr Hinweise gibt’s nicht 😛