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Die ZEIT berichtet über einen Prozess beim OLG München, wo sich mal alle einig waren, Gericht, Klä­ger und Beklagte: Der neue Leistungs­schutzrecht für Pres­se­ver­leger in den §§ 87f bis 87h Urheber­rechtsgesetz ist scheiße. Getroffen wer­den sollte Google und ka­putt macht es die Klei­nen. Die haben in den vergan­ge­nen drei Jahren an die Wegelage­rer vom VG Media 714.540 Euro ge­zahlt, wäh­rend die Ver­la­ge an Kos­ten für Pro­zes­se ge­gen Google 3,3 Mil­lionen Euro aus­ge­ge­ben ha­ben … win – win möchte nobody mei­nen … für die An­wälte 😛

Aber das beste kommt noch: Klägerin in München war (mittelbar) die Süd­deutsche, die nicht im VG Wort ist und das Gesetz auch scheiße findet, aber trotz­dem klagt. Es geht im Kern um die Frage, wie lang oder kurz die Text­aus­schnitte sein dürfen. Dazu sagt das Gesetz nix und die Gerichte halten sich raus und die Anwälte freuen sich.

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