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Wikipedia, Version vom 4. November 2015:

    Geboren und aufgewachsen in Essen, absolvierte Petra Hinz nach dem Abitur 1984 zunächst ein Praktikum bei einer Sparkasse und begann dann ab 1985 das Studium der Rechtswissenschaft, welches sie 1995 nach mit dem zwei­ten Staatsexamen beendete. Anschließend war Petra Hinz von 1995 bis 1999 als freiberufliche Juristin tätig. Von 1999 bis 2003 arbeitete sie im Ma­nage­ment eines Konzerns im Bereich Immobi­lien, Bewirt­schaftung, Expansion und Reorganisation, bis sie sich 2003 als Juristin im Bereich Krisen- und Projekt­management selbstständig machte.

petra hinz
Wikipedia, Version vom 20. Juli 2016:

    Geboren und auf­gewachsen in Essen, schloss Petra Hinz 1983 ihre Schul­lauf­bahn am heutigen Erich-Brost-Berufs­kolleg der Stadt Es­sen mit der Fach­hoch­schul­reife ab.
    Entgegen ihren früheren An­gaben, die u.a. auf der Webseite des Bun­des­ta­ges vermerkt waren, erwarb sie jedoch keine all­gemeine Hoch­schul­reife. Sie absol­vierte darüber hinaus kein Studium der Rechts­wissen­schaften und legte auch keine Juris­tischen Staats­exa­mina ab. Die­se Kor­rek­tur ihres Le­bens­laufs wurde von ihrem Rechts­anwalt auf Ihrer Ab­geordneten-Home­page ver­öf­fent­licht. Die in ihrer Bio­grafie bis dato gemachten An­gaben sind da­her falsch.

Was ist passiert?

Nix ist passiert. Petra Hinz hat 30 Jahre gelogen, dass und bis die Schwarte kracht.

ROFLWas sagt Hinz dazu? In einer vergangene Woche ver­öf­fent­lich­ten Stel­lung­nah­me beklagte sie Ver­suche zur „ver­leum­de­ri­schen Dif­fam­ie­rung mei­ner Pers­on“ (FAZ).

Auf ihrer Webseite veöffentlichen ihre Anwälte gestern dieses Statement (PDF):

    Frau Hinz hat im Jahr 1983 am heutigen Erich-Brost-Berufs­kol­leg der Stadt Essen die Fach­hochschul­reife erworben. Sie hat jedoch keine allge­meine Hoch­schul­reife erworben. Sie hat darüber hinaus kein Stu­dium der Rechts­wis­senschaf­ten absol­viert und auch keine Juristischen Staats­examina ab­ge­legt.
    In der Rückschau vermag Frau Hinz nicht zu erken­nen, welche Gründe sie seinerzeit veranlasst haben, mit der falschen Angabe über ihren Schul­ab­schluss den Grund­stein zu legen für weitere unzu­treffende Behaup­tungen über ihre juristische Aus­bildung und Tätig­keit. Mitte der 1990er Jahre unter­nahm sie den Versuch, auf dem zweiten Bildungs­weg das Abitur nachzu­holen und so zumindest einen Teil ihrer bio-grafischen Falschangaben zu heilen. Aufgrund ihrer zeitlichen Bean­spruchung als Mit­glied im Rat der Stadt Essen und ihre ehren­amtlichen politischen Engagements musste sie diesen Versuch je­doch bereits nach etwa einem Jahr wieder aufgeben.
    220-emul2rEs ist klarzustellen, dass Frau Hinz zu keinem Zeitpunkt rechts­beratend tätig war. Ihre Angestellten­tätigkeit in den Jahren 1999 bis 2003 war nicht ju­ris­ti­scher Natur.
    Das politische Engagement von Frau Hinz war und ist von Aufrichtigkeit und Integrität geprägt. Sie ist daher sehr bestürzt, nicht die Courage auf­gebracht zu haben, für ihr Fehl­ver­hal­ten gerade­zustehen. Sie bittet ihre Wegbegleiter, ihre Mit­arbeiter, ihre Freunde und Familie, all die Menschen, die ihr ver­traut haben, und auch die allgemeine Öffent­lichkeit von ganzem Herzen um Ent­schuldigung.

Ob die wenigstens Jura studiert haben, weiß nobody nicht, aber Anstand und Ehre wurden dabei nicht gelehrt, aber das Fach: „Anwalt als Witzbold„. Gibt’s auch für Richter.

Ach was, von Ehre wollen wir gar nicht erst reden, denn die ver­steckt sich bei Frau­en in der Mu­schi und wird irgend­wann einmal entjungfert, weswegen Frie­drich Schiller auch besser von der „Wür­de der Frau­en“ sprach, weil „würde„, das ist Konjunktiv :mrgreen: Und so sehen es schließ­lich auch unsere muse­ligen Mit­bür­ger (TAZ).

Bleiben wir bloß beim Anstand, denn den gibt es auch als Dame. Hät­te die sau­bere Dame auch nur ein Quänt­chen Anstand im Leib, dann würde sie ihr ManN­dat so­fort aufgeben. Aber wovon sollte die Dame dann leben? Zu Dämlich, dass sie nix ge­lernt hat und Lüg­nerIn ist noch kein anerkannter Aus­bil­dungs­beruf, ge­nau so wenig wie Poli­tiker, bei denen An­stand und Ehre auch eher hinderlich und nicht Einstellungsvoraussetzung sind. Also nobody mit seiner anti­quierten Einstel­lung hätte in der Politik nie was werden können.

Wer hat’s erfunden? Das pöhse Netz, in dem die vergangenen Tage üble „Ge­rüch­te“ über die anstandslos aufrechte Mobberin Hinz vom Kunz auftauchten (WAZ). Da hatte der anonyme Denunziator (oder In 😛 ) die „Keule der Ver­leum­dung“ aber noch nicht mit der Überraschung gespickt, dass sie/er noch mehr wusste.

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