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naspudelnobody war doch heute virtuell in Schwe­den wegen des russischen Atom-Panzers und da habe ich mich bei der Dagens in­du­stri noch was umge­sehen und eine tau­fri­sche Meldung gefun­den. Das Phan­tom-U-Boot, aka schwedische Nessie, das 2015 in den Schären vor Stock­holm ge­sich­tet wor­den sein soll, war ein deutsches 😯 So hat es je­den­falls Sveriges Radio (SR) am am Frei­tag, den 8. Juli 2016 um 6:30 h im Echo (Nachrich­ten­sendung) ge­sen­det. Na, das ist doch mal eine gu­te Quel­le, je­den­falls seri­öser als SPUTINKI, die das am 8. Juli auch ganz schnell ge­bracht haben:

    „Russisches“ U-Boot-Mysterium vor Schweden war of­fenbar deutsch …

Und heute legt SPUTINKI mit einem Video nach

der jungnaiven Kremlratte Tilo Jung. Schwedische Medien haben diesem Scoop von SR auf den Zahn gefühlt und das Svenska Dagbladet (SvD) hat des Pudels Kern gefunden und nun ist im Schweden­netz zu lesen: „Ekot gör en pudel“ (z.B. Pressen)

Göra en hel pudel ist eine geläufige Rede­wendung in Schweden dafür, wenn jemand ins Klo gegriffen hat, ähnlich unserem „wie ein begos­sener Pudel da­ste­hen„.

SvD war aufgefallen, dass SR keine Quelle nennt und auch die deutsche Bot­schaft und das Verteidigungs­ministerium nicht um eine Stellung­nahme gebeten hatte. Die erbat ein Clown von SR, der eilends aus Stockholm zur Bundes­pres­se­konferenz angereist ist. SR hat diese heikle Mission also nicht seinem Kor­res­pon­denten Daniel Alling überlassen, sondern … ich hab den Namen im Tilo-Video nicht verstanden. Vielleicht hat jemand bessere Ohren… egal.

SvD hat, wie es sich für eine richtige Zeitung gehört, weiter gebuddelt und fest­gestellt, dass SR zenteden Pudel bzw. die Ente schon am 11.06.2016 auf den Teich ge­setzt hat in ei­nem Fea­ture über die U-Boot-Jagd in den Stock­hol­mer Schä­ren im Herbst 2014. Da­rin wur­de, wie SvD schreibt,

    in einem Nebensatz eine weitere Be­ob­achtung aus dem Frühjahr 2015 er­wähnt: „Im vergangenen Winter berich­teten die Medien, dass bei einer Ma­ri­ne­übung im Früh­jahr 2015 am Leucht­turm Vindbåden noch ein an­deres U-Boot ver­mutet wurde. Ekos Quel­len zu­folge wur­de fest­ge­stellt, dass es sich um ein deutsches U-Boot ge­han­delt hat“.

Und dann ist SvD aufgefallen, dass in der Echo-Meldung vom 8. Juli 2016, dem Tag des NATO-Gipfels in Warschau, die deutsche U-Boot-Sensation zwar wie­der aufgekocht wurde, aber anders formuliert. Nun sagt SR: „das U-Boot war womöglich Deutsch“. Von SvD befragte Experten sagen, es sei „nicht möglich anhand nur einer ein paar Sekunden dauernden Periskopobservation die Na­tio­nalität eines U-Bootes fest­zustellen“. nobody hat keine Ahnung und Wasser ist nicht mein Freund, wie ich nicht nur in selbigen Schären fest­stellen musste.
uschiplatz
Schade 😦 nobody hätte sich so gefreut, wenn außer dem Rückwärts­gang noch was bei Uschis Gurkentruppe gefunzt hätte. Für Schweden isses nicht scha­de, denn die haben ja vor einem Jahr tat­sächlich endlich mal was gefunden, auch wenn es nur die vor 100 Jahren gesunkene russische „Wels“ war. Aber wir wol­len die Hoffnung nicht auf­geben. Es kommen noch mehr Saure­gur­ken­zei­ten, die durch schwedische Sommerlöcher fallen können.

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