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Ich kriech mich gar nicht mehr ein. Aus allen Medien-Muschis der Republik Sperr­feuer zur Verteidigung des „Nein heißt Nein“ im neu verschärften „Sexu­al­straf­recht„. BTW: nobody hat gehört, dass das StGB jetzt SStGB heißen soll … SexualStrafGesetzBuch. Ein Bei­spiel: Hannah Lühmann in der WELT: „Warum beim Sexual­strafrecht alle durch­drehen„. Jupp, nobody dreht bei Hannah am Rad. Dabei macht sie das richtig gut, wenn sie Gegner und Befür­worterin des SStGB streiten lässt. ManN kann ihr auf den Leim gehen. Aber dann verrät sich Hannah als taube Nuss. Der verräterische Absatz ist mit „Beweisen muss man den Übergriff immer noch“ überschrieben:

    Sie [die Befürworterin] fragt, warum sich die Debatte in Deutschland vor al­lem um die Tä­ter drehe, warum das poten­zielle Unrecht der Falsch­be­schul­digung auf Grundlage der „Nein-heißt-Nein“-Regelung schwerer wiegen sollte als das Unrecht, das Opfern jetzt schon permanent angetan wird, indem sie nicht ernst ge­nommen werden.
    Sie sagt, und das ist vielleicht ihr bestes Argument: Nur weil das Prinzip „Nein heißt Nein“ im Gesetz ver­ankert ist, bedeutet das ja nicht, dass der Grundsatz „Im Zweifel für den Angeklagten“ außer Kraft trete. Man muss den sexuellen Über­griff halt immer noch beweisen, also ihn sehr plausibel ma­chen. Sie hat recht.

Da isse wieder, die „Plausibilität“ der Labertitte Tatjana Hörn­chen. Liebe Leutzmännle! Es geht um nix ande­res als die Umkeh­rung des funda­mentalen Prinzip „in dubio pro reo“ auf leisen Sohlen. Wenn das Opfer nur noch sehr plausi­bel ver­gewal­tigt wer­den muss, dann muss der Täter zu gefühl­ten 177% seine Un­schuld plausi­bilisieren.

Im Absatz „Bösartige Menschen“ wird die Schwester dann konkret und ver­rät, auf welcher Seite sie steht und was sie und ihre Schwestern wollen:

    Ich bin übrigens nicht gegen die geplante Verschärfung des Sexual­straf­rechts …
    Ich glaube, dass eine Veränderung im Strafgesetz etwas mit der symbo­lischen Sphäre macht, die uns durch­wirkt, in der wir handeln und leben, und dass diese Sphäre derzeit tatsächlich eine Krüm­mung zu­un­gunsten der Opfer aufweist. Das Intime ver­rechtlichen, das will doch nie­mand? Aber da hebt die Akti­vistin schon wieder den Kopf. Nein, nein, sagt sie. Es ist schon genau so gemeint.

Liebe Schwanzloslurche ohne Eier inner Butz. 1982 hat Ina Deter singend gefordert: „Neue Männer braucht das Land

Nun hat Ina ihre Eunuchen. Schade, dass nobody nicht mehr in Sülz wohnt. Ich würde den Floh gerne fragen, ob sie nun zufrieden ist. Vielleicht könnte ich Ina auch dazu über­reden, was Neues zu schreiben, oder wenigstens was Altes umzuschreiben: Männer kommen langsam gewaltig zurück

Neue Frauen braucht das Land“ wäre aber auch nicht verkehrt.

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