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rechtsspamDer Anwalt von der Dame, deren Name nicht ge­nannt wer­den darf, mehlt heu­te nobody und pin­selt: „Wir wei­sen Sie inso­fern er­gän­zend da­rauf hin, dass un­sere Man­dan­tin nie­man­dem ei­ne Ein­wil­li­gung in die Ver­brei­tung die­ser Fo­to­gra­fie er­teilt hat. Von der Ver­öf­fent­li­chung die­ses Fotos hat­te un­sere Man­dan­tin auch kei­ne Kennt­nis … blablabla … Vor diesem Hin­ter­grund sehen wir der Lö­schung des Fotos und der Abgabe einer Unter­las­sungs­er­klärung bis heute (06.07.2016), 17:00 Uhr, ent­ge­gen.“ Hätte nobody beinahe verpennt … man will ja nicht un­höf­lich sein. Also mehlt nobody um 16:38 h MESZ:

    Liebe Frau ****! [dat is die Bürovorsteherin vom Höcker-Laden]
    Fragen Sie Herrn Dr. Brennecke doch mal, ob er mich verarschen will. Das inkriminierte Bild ist eingebettet, so wie es der EuGH zulässt. Nun kommt ein Anwaltsdarsteller auf die Idee und sagt: „Wir weisen Sie insofern ergänzend darauf hin, dass unsere Mandantin niemandem eine Einwil­ligung in die Ver­brei­tung dieser Fotografie erteilt hat. Von der Veröf­fentlichung dieses Fotos hatte unsere Mandantin auch keine Kenntnis.“ Klingt wie aus der BlueWater-Entscheidung ab­ge­pinselt. Warum posiert man für ein Foto der ****? Damit sich Frau Petry im stillen Kämmerlein einen abrubbeln kann?
    Soll die **** das Foto löschen, dann isses bei mir auch wech.
    Oder sagen Sie Ihrem Doktor einfach, der nobody ist zwar kein Doktor, aber Prädikatsexamen hat er auch.
    Und Tschööö
    nobody

Muss oben BestWater heißen. War noch so verpennt, dass ich Blue mit Best verwechselt habe. Das mit BestWater hatte ich dem Doktor am 13.06.2016 zu erklären versucht. Da hatte der mich nämlich wegen des Fotos und anderer Dinge schon mal „abgemahnt“. Meine Antwort damals:

    Sehr geehrter Herr Dr. Brennecke,
    herzlichen Dank für Ihre umfassenden Ausführungen. Ich nehme zur Kennt­nis, dass Sie Frau **** vertreten. Das konnte ich bis heute nur ahnen, denn dass LG Köln hat es bis heute nicht ge­schafft, mir Ihre Begrün­dung der Einst­wei­ligen Verfü­gungen zu über­mit­teln. Daher meine Bitte an Sie, wenn es nicht zu große Umstände bereitet, mir PDF-Kopien per eMail zu übersenden. Vie­len Dank im Voraus.
    Man verlernt ja doch viel, wenn man so wie ich aus Ihrem Be­ruf nach fast 30 Jahren An­walts­da­sein raus ist. So habe ich z.B. mit Inter­esse die Aus­füh­rungen Ihres Kanz­lei-Kollegen Gräbig zur Kenn­tnis ge­nom­men und hoffe, er meint das ernst. So ernst, wie das LG Köln das von Ihnen zi­tierte Ur­teil vom 17. Juni 2009 – 28 O 662/08 – ge­meint hat. Das OLG Köln war dann schon et­was ande­rer An­sicht (Urteil vom 9. Februar 2010 · 15 U 107/09) und vom BGH und EuGH wol­len wir erst gar nicht reden.
    Jedenfalls bin ich Ihnen auch inso­weit zu Dank ver­pflichtet, weil mich Ihre Ausführungen angeregt haben nachzusehen, wie weit das zurück ver­wiesene „BestWaters“ beim OLG München ist. Die lassen wohl Zeit, aber schon heute sollte klar sein, dass es nur noch um die Frage geht, ob das Video „legal“ auf You­Tube hochgeladen wurde.
    Davon gehe ich im Falle der Lichtbilder, die u.a. Frau **** zei­gen, aus und weil es sich nicht und ein „Selfie“ handet, spielen urheberrechtliche An­sprü­che auch bei Ihnen keine Rolle.
    Das von Ihnen ins Leben geru­fene epiku­reische Recht auf Ano­nymität (Lebe im Ver­bor­genen) hat Frau **** ja in­zwischen wahr­ge­nommen und ihr Face­book-Pro­fil auf Pri­vat gesetzt, oder wie man sagt. Ich besitze kein Face­book und kenne mich des­halb nicht aus. Folg­lich habe ich den Screen­shot des vor­mals öffent­lichen Pro­fils von Frau **** anoy­misiert, was ich übri­gens auch ohne Ihren Brief ge­tan hätte, wenn ich davon Kennt­nis erlangt hätte, dass Frau **** nicht mehr öffentlich ist.
    Öffentlich ist das Interesse an den kleinen und großen Ver­tretern der **** nicht erst seit der Vize-Kanzler deren Poli­tiker als Nazis bezeich­net hat, wied er SPIEGEL ges­tern bereich­tet hat. Nun, das ist IMHO ein Fortschritt. Ihre Frau Mandatin macht doch Politik für die ****? Da ich Frau **** nicht ken­nen, fällt es mir schwer einzu­schätzen, ob Herr Ga­briel auch Frau **** ge­meint hat. Aber ich ken­ne das Par­tei­programm der **** und glauben Sie mir, lieber Herr … bei­nahe hätte ich in alter Ge­wohn­heit Kol­lege gesagt … ich wäre wäh­rend meiner aktiven Zeit nie auf die Idee gekom­men, ein ****-Mitglied zu ver­tre­ten, was an einer unter­schied­lichen Auf­fas­sung vom Be­rufs­ethos liegen könn­te, das ich nie von Politik treten konnte. Aber ich schweife ab …
    Die Volte mit der fehlenden Versammlung der **** in Stuttgart fand ich be­mer­kens­wert. Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. BTW: Ich habe im Sin­ne des EuGH und nun auch des BGH eben rein gar nix abgebildet. Wie bereits ange­deutet: Ich war zwar nicht so ein hoch­qua­lifizierter Anwalt wie Sie, lie­ber Herr Brennecke, aber die Voraussetzungen für mein Prädikats­examen haben sich auch nach dem Aus­stieg nicht verändert.
    Wenn Sie auf § 33 KUG ver­weisen, so stelle ich eine Straf­anzeige anheim … nein, die Arbeit nehme ich Ihnen ab: Ich mache eine Selbst­anzeige, die wie alles im Fall **** auf kosmologelei (bitte nicht mit „c“ … Kosmos ist alt­grie­chisch, da gab es kein „c“, nur das chi) veröf­fentlicht wird. Aber ich will Ihnen keinen vom Pferd erzählen.
    Ihr Stich­wort lau­tete „mühelos er­mitteln“. Das ließ sich Frau ****, so leicht, wie je­der, der nicht wie Epikur lebt, sondern im Netz auf­tritt. Ihre Aus­füh­rungen erin­nern mich an die Esra-Ent­schei­dung des BGH, aber hier geht es nicht um Er­kenn­barkeit, son­dern Ihre Mandan­tin will doch er­kannt wer­den, wenn sie ein Face­book unter­hält, oder für die **** Flyer auf der Straße in **** ver­teilt, oder sich als Dele­gierte der **** in Stutt­gart foto­grafieren lässt. Bitte helfen Sie mir auf die Sprün­ge. Was habe ich über­sehen. Nein, was habe ich im Sinne der von Ihnen zitierten Recht­spre­chung,die mir doch noch geläu­fig war, verraten, was nicht Ihre Man­dantin selbst verraten hätte?
    Mir deucht, Sie uch ich, haben ein unterschied­liches Rechts- und De­mo­kra­tie­ver­ständnis. Frau **** macht Politik und Poli­tik spielt sich zum Teil eben nicht in den Hinter­zimmern ab. Ich will das jetzt nicht wie­der­holen, denn was und wie ich dazu den­ke steht in dem von Ihnen über­sehenen Artikel: „Mer­kel ist in der CDU
    wo es ebenfalls bei­läufig um Frau **** geht. Wenn es Ihre ge­ring bemes­sene Zeit zulässt, den­ken Sie mal über mei­nen Senf nach. Ich bin der Mei­nung, dass die **** die im Geis­te wirk­liche Nach­fol­ge­partei der NSDAP ist. Nun gibt es zwei Mög­lichkeiten:
    1. Ich irre mich und alles wird gut.
    2. Ich (und ich bin wie oben erwähnt nicht der Einzige) ir­re mich nicht … was dann? Wie wer­den Queru­lanten wie meine Wenig­keit dann zum Schwei­gen ge­bracht? An der Gren­ze auf der Flucht ge­strorcht, oder doch wieder Au­schwitz nach Wieder­eroberung?
    Ich will Frau **** gerne unterstellen, dass sie nicht blickt, in welcher Par­tei sie ge­landet ist, aber das Problem hatten vor 80 Jah­ren vie­le, was die Fol­gen nicht besser macht.
    Zum Schluss noch was Ju­ris­tisches: Wenn Sie der Mei­nung sind, dass ich ge­gen die Einst­weiligen Verfügungen verstossen habe, dann stelle ich Be­stra­fungs­anträge an­heim, was im even­tuellen Straf­verfahren gegen Frau **** sicher wohl­wollend be­rücksichtigt werden wird.
    Mit herzlichen Grüßen ergebenst
    Ihr nobody, aka Waldemar Cimala

Da hat sich nobody doch richtig Mühe gegeben, gell?! So blöd, den Clown auf die richtige Fährte zu setzen, bin ich aber nur einmal :mrgreen:

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