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Es war ein seltsames Spiel, aber am Ende waren die Italiener ver­dient ge­schla­gen und lagen wie tot auf dem Platz. Sie hatten nie eine Chance:

  1. Adele Puglisi
  2. Claudia Maria D’Antona
  3. Maria Riboli
  4. Nadia Benedetti
  5. Simona Monti
  6. Claudio Cappelli
  7. Cristian Rossi
  8. Marco Tondat
  9. Vincenzo D’Allestro

dacca1
Was ist das für ein komisches Spiel mit nur 9 Spielern in einer Mannschaft? Nein, es waren schon 11 auf dem Platz in der „Holey Artisan Bakery“ in Dhaka, aber zwei Spieler haben sich „versteckt“. Ein noch Namen­loser im Bauch von Simona Monti, die morgen nach Ita­lien zurück fliegen sollte, um ihr Baby zu bekommen. Der 11. Spieler hatte vor dem Auflaufen der gegne­rischen Mann­schaft einen Anruf bekommen und ist mit seinem Telefonino auf die Straße ge­gan­gen, um von dort aus dann zuzu­sehen, wie seine Frau mit einer Machete auf­ge­schlitzt wurde.

Es gab noch einen 12. Einwechselspieler, Jacopo Bioni, der Koch des bei den ita­lienischen Spielern in Dhaka so belieb­ten Res­tau­rants, der sich mit sei­nen Kol­legen auf das Dach des Spiel­feldes gerettet hat.

Wir wollen auch die anderen Geschlachtetbummler nicht vergessen:

  • Tarushi Jain
  • Abinta Kabir
  • Faraaz Hossain
  • Ishrat Akhond
  • sowie sieben noch namenlose Japaner
  • und zwei Polizisten aus Bangladesh

… die beim Sturm des Platzes ihr Leben verloren. 20 wei­tere von über 100 am Sturm be­tei­lig­te Polizisten wur­den ver­letzt. 13 Gei­seln konnten (noch) lebend befreit werden, 26 Geiseln wurden ver­letzt, 10 davon schweben noch in To­des­gefahr.

Wir wollen auch auf ewig der sieben Koranisten geden­ken, die das Spiel ge­won­nen ha­ben. Die haben zwar keinen Namen, aber fünf von ih­nen hat der IS ein Ge­sicht gegeben
dacca2
Sechs von sieben Mehrtürern sind tot … Allahhu Akbar!
einsegnung
Don Luca Monti, seit einem Jahr Priester (oben bei seiner Priesterweihe am 24. Juni 2015 im Dom von Avellino) und seit zwei Monaten Pfa­rrer der klei­nen Ge­mein­de S. Lucia di Serino in Kampanien und Bruder der Schwangeren Simona er­klär­te im Na­men der trauern­den Familie:

    Questa esperienza di martirio per la mia famiglia e il sangue di mia sorella Simona spero possano contribuire a costruire un mondo più giusto e fraterno

„Diese Erfahrung des Martyriums meiner Familie und das Blut meiner Schwes­ter Simona kön­nen, so hoffe ich, hel­fen, eine gerechtere und brüderliche Welt auf­zu­bauen.“

Träum weiter, heiliger Mann. Solange noch ein Anhänger der Religion der Teu­fels­an­beter lebt, nicht der letzte Koranist von der Erde getilgt wurde, die Jün­ger des Kin­der­fickers Mohammed noch im Kloran lesen kön­nen, wird der Krieg die­ser Ziegen­ficker ge­gen den Rest der Welt wei­ter­gehen. So wahr Allah nobody helfe 😈

So und nun feiert weiter den Sieg über Italien, sagt

die Spaßbremse nobody

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