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extradry hat eine interessante Buchempfehlung: „Der Aufstand der Massen“ von José Ortega y Gasset. Das hätte besser zu „Und morgen Spanien“ gepasst, zu dem auch das Interview der TAZ mit Mi­guel Urbán Crespo perfekt passt. Miguel Urbán Crespo ist Mitbegründer der PODEMOS, der Faschisten, die sich heu­te wieder anschicken, die spanische Demokratie zu zerstören.

Miguel Urbán Crespo darf in der TAZ unwidersprochen die ganze Palette des Fa­schismus ausbreiten, gipfend in dem Spruch: „Auch die Straße hat noch ein Wort mitzureden, das sehen wir gerade an den Streiks in Frankreich.“
massenaufstand
Die Straße ist faschistisch. Die Straße war schon immer faschistisch. Und wenn eine Million auf die Straße gehen, dann folgen sie nur einem Füh­rer, bestenfalls einer handvoll Fa­schisten. Und wenn zwei Millionen in einem demokratischen Land auf die Straße gehen, dann wollen sie die Politik einer Regierung verändern, die vielleicht vom 30 Millionen gewählt wurde. Sie fühlen sich dazu berufen, weil sie sich für die bessere geistige Führung des Landes halten und doch nur einem Faschisten ihres Schlages hinterher blöken. und deshalb wird die Straße immer faschistisch bleiben. Die französische Revolution hat in fernen Nachwehen zur Demokratisierung der Gesellschaften geführt, was aber nix da­ran ändert, dass sie von Faschisten an­geführt wurde und folge­richtig in der na­poleo­nischen Diktatur endete.

Anyway … danke für den Buchtipp … ich kannte es nicht, nun lese ich … können Sie auch (PDF – 2,5 MB) 😛