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Teil 1 der supertraurigen DummDödel-Geschichte finden Sie hier.


Bis zum 09. Februar 2016 wurde jeden Montag bei der Behörde angerufen, um den aktuellen Stand abzufragen. Zu diesem Zeit­punkt erfolgte die erste Ein­la­dung zum Interview, Nach und nach wurden die Familienmitglieder zum Inter­view eingeladen. Das letzte Interview fand am 29. Februar 2016 statt.

Im 14 tägigem Rhythmus musste bei der Behörde eine persönliche Meldung er­fol­gen, um die Aufenthaltsgenehmigung zu verlängern und zwischendurch die Pässe abzugeben. Eine provisorische Aufenthalts­genehmigung wurde aus­ge­geben. Das Bundesgesetz N 4528-1 vom 19.02.1 993 sieht eine Bearbei­tungs­zeit von 3 Monaten, ab dem Tag des Interviews vor. Fur den Zeitraum der Bearbeitung dürfen wir nicht arbeiten und wir dürfen die Stadt Moskau nicht verlassen. Oie UFMS-Behörde hat in unregelmäßigen Abständen die Anwe­sen­heit überprüft. Bel Verstößen gegen die Aufla­gen der Behörde oder gegen das Bundes­gesetz, droht die Depor­tation (Abschiebung) auf eigene Kosten, welche sehr hoch sind.

Seit dem 31. Dezember 2015 bis zum heutigen Tag haben wir uns selbst fi­nan­ziert, mit Erspartem und in letzter Zeit mit Zuwendungen von der Familie. Zu berücksichtigen hierbei ist, dass Moskau sehr teuer ist. Das Hostel Zimmer für 8 Personen hat im Monat ca. 1.200.- € gekostet, Kinder­nahrung und Windeln fUr die Kinder sind ebenso sehr teuer. Finanzielle Hilfe durch die Behörde findet nicht statt, ebenso wird kein Wohnraum zur Verfügung gestellt. Es musste folglich alles aus eigenen Mitteln finanziert werden.

Am 25. Mai 2016 kam fur den ersten der vier Anträge eine Ablehnung. Der Pass wurde zurückgegeben und die Aufforderung bekannt gegeben, die Russische Födera­tion innerhalb der nächsten 30 Tage zu verlassen. Die restlichen drei Anträge wurden Mitte Juni 2016 abgelehnt, wobei der Termin der Bekanntgabe mehrfach verschoben wurde, aufgrund der Tatsache, dass das Dokument vorlag, jedoch nicht unterschrieben war.

Es besteht die Möglichkeit innerhalb von 30 Tagen in Revision zu gehen und die Ablehnung anzufechten, jedoch kann in dieser Zeit Moskau nicht verlassen werden und es darf nicht gearbeitet werden. Die Bear­beitung würde wieder 30 Tage dauernd und am Ende stünde eine erneute Entscheidung. In unserem Fall würde es wieder zu einer Ablehnung kommen und somit ist eine Revision nicht zielführend.

Um die Entscheidung der Migrationsbehörde UFMS zu verstehen, sollte Fol­gen­des betrachtet werden:

  1. Wären wir aus Syrien gekommen, wäre unser Antrag sofort angenommen worden, da die Behörde Syrien als Land im Krieg einstuft.
  2. Wären wir aus der Ukraine gekommen, wäre unser Antrag mit 90 % Wahrscheinlichkeit angenommen worden, da die Behörde die Ukraine als Land Im Krieg einstuft.
  3. Wir kommen aus der Bundesrepublik Deutschland, dort ist aus Sicht der Migrations­behörde alles In bester Ordnung.
    Es gibt keine Konflikte und Aufstände, keine Massendemonstrationen und keinen Widerstand der Bevölkerung gegen die derzeitigen Macht­haber! Es ist also alles in bester Ordnung, denn wenn es anders wäre, würden sich die Deutschen dagegen zur Wehr setzen!
    Dies ist die Überzeugung der Migrations­behörde und dieser Eindruck wurde uns auch so übermittelt.

Selbst Russlanddeutsche, welche aus Deutsch­land nach Russland zurückgekehrt sind, haben unsere Aussagen bestätigt, dennoch halte dies keinen Einfluss auf unser Verfahren!

Es liegt nahe, dass unser Antrag eine gewisse politische Brisantes besitzt, denn eine Annahme unseres Verfahrens und das Stattgeben dieses durch die Rus­si­sche Föderation würde bedeuten, dass die Grund­rechte- und Menschen­rechts­ver­letzungen in der Bundes­republik Deutschland die wir vorgebracht haben, anerkannt würden!
Es soll hierbei erwähnt wer­den, dass die Mitar­beiter der UFMS Behörde in der … mit denen wir zu tun halten, vorbildlich gear­beitet haben. Die Mitarbeiter waren stets freundlich und hilfsbereit, so wie man es von der russischen Mentalität her kennt. Von uns allen ein großes Lob und ein herz­liches Dankeschön an alle Mitar­beiter der UFMS Behörde in der …

Wir leben nun seit über 2 Wochen zu acht in einem VW Bus, mit 4 Erwachsenen und 4 Kindern, da­von 3 Kleinkinder, vor dem Hostel In Moskau. Wir haben uns dafür entschieden, um für die Kinder die Nahrung und die Windeln zu sichern, und nicht die letzten finan­ziellen Mit­tel für eine überteuerte Unter­kunft aus­ge­ben zu müssen. Priorität haben für uns die Kinder!

Wir möchten uns recht herzlich bedanken, bei unseren russischen Freunden im Hostel, die uns so tatkräftig unterstützt haben. Ein ganz besonderer Dank an Anna, Sascha, Galina und Rodina. Ein riesiges herz­liches Dankeschön an unsere Dolmetscherin Anna! Sie stand uns ständig zur Seite und hat uns unterstützt, wo sie nur konnte. Dies sind ganz besondere Menschen, welche wir nie ver­ges­sen werden. Wir sind ihnen zu Dank verpflichtet.

Wir werden in nächster Zeit Russland verlassen müssen. welchen Weg wir be­schrei­ten wissen wir noch nicht.

Wir könnten einen neuen Antrag in einer anderen Region stellen, jedoch werde dieses Verfahren wiederrum 3 Monate dauern und während dieser Zelt könnten wir nicht arbeiten gehen und wären wieder orts­gebunden, d.h. wir könnten das Melde­gebIet nicht verlassen. Wenn wir zurück in die Bun­des­re­publik Deutsch­land fahren, werden uns dort große Probleme erwarten, da die „Behörden“ über unseren Antrag in Moskau informiert wurden. Zurzeit werden im großen Umfang politische System­gegner „aus dem Weg geräumt“ und massiv angegriffen. durch das System! Kritische Stimmen werden in die rechte Ecke gestellt, mit OWI Ver­fah­ren belegt und sogar per Haftbefehl gesucht, verhaftet und interniert. Ein ähnliches Schicksal dürfte uns ebenso erwarten, da wir seit 2012 gegen dieses System arbeiten und auf­zeigen, was es in Wirklichkeit ist, ein fa­schis­tisches, men­schen­verachtendes System!

Alternativ ist für uns nur eine Niederlassung außerhalb der EU Zone, um die Kinder in Sicherheit bringen zu können.

Mit bedauern mussten wir feststellen, dass wir keine Hilfe aus der Bun­des­re­pub­lik Deutsch­land erhalten werden, da ein Großteil der Menschen nicht mehr in der Lage ist, die Situation zu erfassen und die Gefahr zu erkennen. Auf einen Hil­fe­ruf unserer­seits wurde nur mit Ableh­nung rea­giert und negativ kritisiert.

Wir haben für alle Deutschen diesen Schritt gewagt. da keiner mehr zu aktiven Handlungen bereit zu seien scheint. Wir haben versucht für die deutschen Völ­ker einen Weg in die Sicher­heit zu finden bzw. wir haben versucht den Stand­punkt der Russischen Fö­deration abzu­fragen, in Bezug auf die Vor­gänge in der Bundes­republik Deutschland.

Eine Genehmigung unseres Antrages würde einer Bestätigung der Zustände in der Bundes­republik Deutsch­land gleichkommen, welche wir geschil­dert haben, und somit einen Handlungs­zwang hervorrufen. Diese Ver­mutung liegt nahe.

Leider würde es das gespannte weltpolitische Klima weiter anheizen. wenn die Rus­si­sche Föderation auf die Zustände in der Bundes­republik Deutschland rea­gieren würde.

Nun können wir uns sicher sein, dass eine aktive Hilfe aus der Russischen Fö­de­ra­tion zum jetzigen Zeit­punkt ausgeschlos­sen werden kann. Wir sind also auf uns al­lein gestellt dass bedeutet, dass sich die deutschen Völker nur selbst vom Faschis­mus befreien können, denn Hilfe von außerhalb wird es zum jetzigen Zeit­punkt nicht geben.

Den Ernst der Lage haben die wenigsten Menschen in der Bundesrepublik Deutsch­land reali­siert. Oie deutschen Völker stehen kurz vor ihrer völligen & endgültigen Vernich­tung und haben nichts Besseres zu tun, ais Fußball und Fern zu sehen.

Diese Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland ist moralisch völlig ver­rot­tet und die Grundwerte, auf die unsere Vorfahren einst Stolz waren sind ver­schwun­den! Es ist erschreckend mit anzusehen. wie die deutschen Vblker dem Niedergang geweiht sind und diesen durch ihr Nichtstun beschleunigen und för­dern!


Fertisch 11!!!11