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SPUTINKI berichtet über den Tod eines Emus:
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Bauer Nikolaj Balujew hatte im Frühjahr sechs aus­tra­lische Emus gekauft und züchtet auf seiner Farm bei Irbit (Westsibirien) erfolgreich afrikanische Sträuße. Doch zwei von ihnen waren eines Tages ver­schwunden. Einer der bei­den Flücht­linge konn­te zwei Tage später ge­funden werden. Der zweite wan­der­te zwei Wo­chen durch den Wald. Der Bauer mobi­lisierte sein gan­zes Dorf für die Suche. „Mal wur­de der Vogel auf der Straße ge­sichtet, mal im Nach­bardorf jen­seits des Flus­ses … Je­des Mal, wenn wir ein­tra­fen, war er schon weg.“ Als der Emu zwei Wochen später end­lich gefangen und zurück in die Farm ge­bracht wurde, starb er an Herz­ver­sagen … Offenbar war der Stress des si­birischen Waldes für den aus­tralischen Riesen­vogel zu groß.

Neee, mit Stress hat das nix zu tun. Lieber tot als Sibirien hat sich der Vogel ge­dacht und ist in die ewige Traumzeit ent­wischt.

Und wer den Bericht genau liest, der versteht auch, warum die Russen den Rest der Welt erobern wollen. Die wollen endlich ihren Globus fertig kriegen und wis­sen, wo Afrika und wo Australien liegen.