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… da sitzte koppschüttelnd davor und denkst dir: Wat machste damit? Am bes­ten nüscht … ignorieren … hätte nobody auch beinahe gemacht und ausnahms­wei­se seine große Klappe gehalten … aber dann habe ich gelesen, wie die ZEIT eine Horde beschissener Nazis „kommentieren“ lässt, dass beschissene Nazis aus dem Sachsensumpf einen bekloppten Iraker an den Baum fesseln

… nennt sich da „Bürgerwehr„. Die Sächsische Zeitung hat dazu den besten Artikel mit den meisten Infos. Die BLÖD hat die Hälfte verpennt und der SPIEGEL blickt wieder nicht durch.

OK, nicht jedem Bekloppten sieht man an, dass er bekloppt ist und nicht jeder mit dunklem Teint ist Asylbewerber … Boateng ist glaube ich auch keiner :mrgreen: also ist es ein Klausurfall für den großen Strafrechtsschein … Putativnothilfeexzess … klingt kompliziert, ist aber im Ergebnis ganz einfach: Schuldig! (BGH Urteil vom 23. Januar 2003 – Az. 4 StR 267/02).

Aber dann lese ich in der Sächsischen, dass einer der vier Putativnot­hil­fe­ex­zes­siven der CDU-Freak Detlef Oelsner war und der meint: „Wir haben Zivil­cou­ra­ge gezeigt und hätten das bei jedem anderen ebenfalls getan. Auch wenn es ein Deutscher gewesen wäre.“ Und dann die Saxen-Bulleten:

    Was danach geschieht, ist ein Bild, das für die Polizisten ungewöhnlich ist: „Als eine Streife wenig später eintraf, fanden die Beamten den jungen Mann mit Kabel­bindern an einen Baum auf dem Parkplatz des Supermarktes ge­fes­selt“, erklärt der Polizei­sprecher. Die dafür verantwortlichen Männer be­rich­te­ten, dass sie den Iraker festgehalten haben, um ihn an einer Flucht zu hin­dern. Die Beamten forderten die Männer auf, den Platz zu verlassen. Sani­tä­ter versorgten anschließend den Asylbewerber und brachten ihn zum Arns­dor­fer Fach­kran­kenhaus zurück.

Sachsen wird zum Bündnisfall. Ein failed state. Mit der BW rein, alle ent­mach­ten, entwaffnen, ’nen Zaun drum mit dem Schild
nazibestand

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