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Dmitri Kisseljow … na Sie wissen schon … der Nuklearterminator, aka Vlads Schnauze … der hatte die Tage wieder den Brüller. Am 24. April 2016 hielt der Clown auf Rossija 1 das Soldbuch eines „Hauptschturmführer Roman Koli“ in die Kamera und erklärte, dass sei ein ukrainischer Nazifaschist, der für Hitler gegen Russen gekämpft habe und erklärt dann sieben Minuten lang, warum das ir­gend­wie immer noch so ist, Maidan, USA, EU … blablabla:

Da noch nicht alle Russen Propaganda-verblödet sind, ist sofort das Bild des „Roman Koli“ aufgefallen. Das war nämlich SS-Obersturmbannführer Walter Schmidt, den es auch in der russischen Wiki gibt. Und dann war da noch der „Wahlspruch des Ukrainers“ im Soldbuch auf Russisch und „Deutsch“:
wahlspruch

    Wir haben dann gewinnen, wenn Russland Ukrainer und Weißrussen glauben, dass sie nicht russischen.

ROFL
Nicht schön übersetzt, aber dafür schon 1944 in neuer deutscher Recht­schrei­bung 😛 Klasse! Hitlers Spruch lautete:

    Wir haben Russland dann besiegt, wenn Ukrainer und Weißrussen glauben, dass sie keine Russen sind.

nobody hat in der stümperhaften Komplettfälschung noch zwei weitere Fehler gefunden. Wer noch mehr findet, darf sie behalten. Und was macht der Clown Kiseldoof nach dem Shitstom im RussNet? Der stellt sich am 15. Mai 2016 in Вести недели wieder lachend vor die Kamera und sagt:

ja, das macht man heute halt so mit Fälschungen, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu wecken und erzählt dann was vom nächsten ukrainischen Pferd.

Den ersten Teil der Story habe ich bei BLÖD und in der FAZ gefunden, Kiseldoofs Followup selbst recherchiert.