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Mit ein paar Tagen Verspätung erklärt auch der Chefidiot des Kreml, wa­rum der Krieg am 9. Mai 1945 zu Ende war.

    Die bedingungslose Kapitulation nach der Einnahme Berlins durch die sow­je­tische Armee trat am 8. Mai 1945 um 23.01 Uhr Ortszeit in Kraft. In Moskau hatte zu diesem Zeitpunkt bereits ein neuer Tag begonnen, weshalb man dort den Tag des Sieges am 9. feiert. Würden die Deutschen nicht durch ei­ne westliche Sieger-Propa­ganda bis heute für dumm und dämlich verkauft, dann würden auch sie die­sen Tag als Befreiung und Rettung feiern, denn es waren die Sowjets, die uns mit ihrem Sieg über Hitler vor dem gleichen Schick­sal bewahrten, das die USA nur wenige Monate später den Bewohnern von Hiroshima und Nagasaki angedeihen ließen.

Das ist zwar eine interessante Theorie, dass Harry seinem Ike und dessen GIs in Good Old Germany eine Atom­bombe auf den Kopp werfen wollte … wahr­schein­lich, um die Rückreisekosten zu sparen, aber diese Theorie hat Schön­heits­feh­ler:

  1. Auch im russischen Original der Kapitulationsurkunde steht nix von OrtszeitZeit an welchem Ort? … sondern:
  2. ortszeit

      23-01 часа по центрально-европейскому времени 8-го мая 1945 года

    wörtlich übersetzt: „zentraleuropäische Zeit“ (für Honks: MEZ).

  3. Stalin lässt am 9. Mai 1945 um 2:16 h Moskauer Zeit seinen Sprecher Levitan über Radio Moskau verkünden:
      8 мая 1945 года в Берлине представителями германского верховного командования подписан акт о безоговорочной капитуляции германских вооруженных сил.

    Am 8. Mai 1945 unterzeichneten in Berlin Vertreter des deutschen Ober­kom­man­dos den Akt der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streit­kräf­te.

  4. Die Amis hatten bis zu ihrem Kriegsende (und damit meine ich die Kapi­tu­la­tion Japans am 2. September 1945) nur zwei Atombomben:
    1. Little Boy (Uran), abgeworfen über Hiroshima am 6. August 1945
    2. Fat Man (Plutonium), abgeworfen über Nagasaki am 9. August 1945.

    The Gadget„, der erste erfolgreiche Atombombentest, wurde im Rah­men von Trinity am 16. Juli 1945 durch­geführt. Da war der Krieg in Euro­pa über zwei Mo­nate vor­bei. Die dritte Bombe (Gilda) hat­ten die Amis erst Mai 1946 fer­tig. Gilda wurde am 30. Juni 1946 über dem Bikini-Atoll im Rahmen des Tests „Able“ abgeworfen.

popodance
Aber was interessieren die letzten Jünger von Schorsch auf seiner Popotanzschau schon Fakten, denn es geht ja um die Zurschaustellung von Propaganda.

Warum mache ich mir über­haupt die Mühe? Warum gibt sich nobody mit dem Schwachsinn der Schwach­köppe ab? Ich erklär’s:

Stellen Sie eine Zeit nach diesem Infokrieg vor, eine Zeit, in der es keine Bü­cher mehr gibt, sondern nur noch das Internet. Und dort wurde nach Kriegs­ende ver­ges­sen, die von Vladdie Putler über das Netz verbrei­tete rus­sische Geschichts­schrei­bung zu löschen.

Sie haben den Infowar nicht überlebt, aber es gab Überlebende, darunter Ihren Urenkel. Der berei­tet sich aufs Abitur vor und fällt durch, weil er den Scheiß ge­glaubt hat, den eine Kreml­ratte namens Schorsch Geladaris aus Wupper­tal mit sei­nen Helfern aus dem Kreml über einen Blog namens Propagandaschau am 11. Mai 2016 verbrei­tet hat. Schorsch und die vie­len anderen Kreml­ratten sind zwar schon vor Jahren auf Sansibar in der Sonne ver­blichen 😎 aber was nützt es, wenn Putins Bomben wie Blind­gänger aus dem Zweiten Weltkrieg immer noch im Internet ticken und ihr Urenkel deren Gefahr nicht erkennt?

Oder Ihr Urenkel fällt nicht durchs Abitur, weil er beim Googlen das entdeckt hat, was irre Minenräumer wie nobody im Netz hinterlassen haben. Dann kann er sich eine Meinung darüber bilden, was er glauben will.

Es darf nach diesem Infokrieg keine Überlebenden mehr geben, die die Lü­gen der rus­sischen Propaganda so weiter ver­breiten kön­nen, wie die Nazis immer noch den Holocaust leug­nen. Wir dürfen nicht auf ei­nen Info-Frie­den war­ten und hof­fen den Info­krieg nicht zu ver­lie­ren, son­dern wir müs­sen uns schon heute ge­gen die bombi­gen Lü­gen des Kremls und seiner Ratten wehren
headrat
bevor die Plage der Kremlratten weiter die Pest der Verblödung in die Welt tra­gen kann. Wir brauchen schon längst Gesetze, die in die Wüste schicken, wer das Recht auf freie Meinung dazu miss­braucht, frei erfundene „Tatsachen“ in die Welt zu bomben.

Und wir brauchen ein Gesetz, das anonyme Veröffentlichungen nicht nur in Druck­werken ver­bie­tet. Wer was zu sagen hat, hat auch seinen Namen zu sa­gen. Und schließlich brau­chen wir wieder mehr Gedrucktes, Zeitungen und vor allem Bü­cher, mehr Büchen wie Fahrenheit 451 und natürlich entspre­chend gu­te Filme

Just 4 the records ein Screenshot der typisch russischen Popogandalüge, um die es hier geht:
schorschzeit