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Winfried Kretschmann hat den Überblick verloren. Schade! In der FAZ plädiert der grüne baden-württembergische Ministerpräsident dafür, die Wähler der AfD differenziert zu sehen und warnt davor, alle Wähler der AfD pauschal zu ver­ur­teilen: „Ein Teil ist rechtsradikal, aber alle anderen nicht.“ Alle, die das Ge­fühl hätten, nicht mehr richtig dabei zu sein, müssten integriert werden.

Lieber Kretschi! Du hast den Überblick verloren. Um den Überblick zu be­hal­ten, gibt es im Leben ganz simple Regeln:

  1. Erst müssen die Fronten geklärt werden. Nicht jeder weiß, dass er auf der falschen Seite steht. Viele laufen ohne Durchblick den Falschen hinterher, irren orientierungs­los zwischen den Fronten. Die könnte man mit Wat­te­bäusch­chen bewerfen, statt gleich zu Beginn scharf zu schießen, aber dann glauben sie, die falsche Seite sei die richtige, denn der Stärkere hat Recht. Deshalb …
  2. muss gleich auf Alle scharf geschossen werden, oder, wenn es einem Grünen besser gefällt, auf jeden mit dem Dreschflegel eingeschlagen werden, um die Spreu vom Weizen zu tren­nen, denn nur unter Stress zeigt sich ein wahrer Charakter. Wer unter Dauerbeschuss zur richti­gen Seite zurück über­läuft, der kann wie ein verlorener Sohn mit offenen Armen „integriert“ werden.
  3. Alle anderen werden weiter beschossen, bis sie die weiße Fahne hissen, oder besser noch ins grüne Gras gebissen haben.

Denk mal drüber nach, Kretschmann. Bist doch ein ganz vernünftiger Mensch.