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Keine Ahnung, warum nobody das senft. Wahrscheinlich, weil es mich aufregt, wenn ich schon zum Frühstück Scheiße ums Maul statt Nutella aufs Brot ge­schmiert kriege. Selbst schuld, wenn nobody am Mor­gen die NixDabei­gedacht­Seiten öff­net, wo ein ent­geisteter hirn­Loser Jens Berger etwas wider­legt, was nie­mand behaup­tet hat. „Wer Angela Merkels Flücht­lingspolitik kritisiert, gehört nicht automatisch in die braune Schublade„, ist die stei­le These des ber­genden BilderStürmers. Wer hat das behauptet? Berger verrät es uns nicht, sondern hält mir exemplarisch den SPIEGEL mit dem Mutter-Angela-Cover vor das linke Hühneraug. Mutter Theresa ist bald hei­lig, dann kann es bei Mutti Merkel auf nicht mehr lange dau­ern. Das liegt nahe auf der Hand und auf dem Fuß folgen die „5 Fakten eines Blöderbergers„, warum alles ganz anders und nicht braun ist.
bberger

  • Fakt #1: Angela Merkel tut nichts gegen die Fluchtursachen, weil …
    1. sie nix gegen das Freihandelssystem unternimmt, das Jahr für Jahr Mil­lionen sogenannter Wirtschaftsflücht­linge „produ­ziert“ und
    2. im Bundessicherheitsrat kein Veto gegen fragwürdige Waffenex­porte in Kri­sen­regionen eingelegt.
      • EWG, EFTA, Comecon etc., all das waren, sind Freihandelssysteme, von denen nobody behauptet, dass sie eine Ent­wicklung der Länder, die der BilderBerger als Ent­wicklungs­länder bezeichnen würde, erst ermöglicht haben. Zölle statt Freihandel werden nix am blö­den Sand und der be­schis­sen heißen Sonne in der Sahara ändern. Jens, tu was gegen Sand und Sonne! Brasilien ist das aus „drit­ter Welt“ entstandene B von BRICS und …
      • S wie Südafrika ist immer noch biss­chen Krisenregion, in die Deutschland Waffen liefert, was die süße Motsi zu uns hat fliehen lassen. C in BRICS ist zwar China, aber … hab grad keine China­maus zur Hand … Chile passt besser, denn auch dorthin werden Waffen geliefert und davor ist die süße Cote in die USA geflohen. nobody fordert mehr Waffen in Krisengebiete, da­mit mehr süße Mädels zu uns fliehen.
  • Fakt #2: Merkel verfolgt bei der Flüchtlings­politik vor allem egoistische In­ter­essen, weil …
    1. als es nur wenig Flüchtlinge und Asylbewerber vor den Toren Europas gab, war Merkel stets eine ganz entschiedene Gegnerin einer umfassenden Ein­wan­derungs­politik und hat das Asylrecht auf deutscher wie europäischer Ebe­ne ver­schärft … wurden beispiels­weise sämtliche Forderungen des Euro­pä­ischen Parlaments nach einer solidarischen Aufteilung der Flücht­linge und der damit verbundenen finanz­iellen Lasten stets von Deutsch­land abge­blockt … zeigte sich die Kanzlerin unsolidarisch. Nun, da die Peri­pherie kapitu­liert hat, und die Men­schen ins Zentrum Europas drängen, fordert ausge­rechnet Angela Merkel ihre europäischen Kollegen auf, sich gegenüber Deutsch­land solidarisch zu zeigen?
      • Mehr fällt die nicht ein? Nur ein Punkt? Wie wär’s mit dem Atomausstieg und anderen von Angies Wendehälsen? Dublin war Scheiße. Da sind sind wir uns einig, aber schön, wenn es Menschen gibt, die ihre Meinung än­dern können und noch schöner und wichtiger, wenn sich Politik an ver­än­­derte Umstände anpassen kann. Oder wie sagte schon Adenauer: Was interes­siert mich mein Geschwätz von gestern … es kann mich doch nicht daran hindern, alle Tage klü­ger zu werden.“ Dublin hat und hätte bei ein paar Tausend Flücht­lingen trotz­dem funk­tioniert, aber eben nicht bei über einer Million, an die damals nie­mand gedacht hat, wie auch niemand an den arabischen Früh­ling und seine Fol­gen, also auch nicht von Krieg in Syrien ge­träumt hat. Damals mag Merkel un­soli­darisch ge­we­sen sein, aber jetzt sind wir neben Italien die einzig soli­darischen und neh­men den Grie­chen und den Balkan­staaten auch für die Muster-Euro­päer nach Blöder­bergers Geschmack die Flücht­linge ab. BTW: Flüchtling ist kein Migrant.
  • Fakt #3: Merkel begräbt Europa und den europäischen Gedanken, weil …
    1. sie sich im letzten Jahr angemaßt [hat], auch in der Flüchtlingsfrage die EU nach ihrem eigenen Gusto zu dirigieren. Dies ist jedoch gründlich in die Hose gegangen und daran sind nicht die „bösen“ Osteuropäer, sondern allen voran die unkoordiniert nach vorne preschenden Deutschen schuld … (die) die die Dublin-Ver­ordnungen ohne Absprache mit ihren europäischen Kollegen für syrische Kriegsflüchtlinge ausgesetzt und damit a) Deutschland zum Zielland Nummer Eins erklärt und b) die geltenden europäischen Gesetze außer Kraft gesetzt hat …
      • Wieder nur ein Punkt? Werden auch nicht mehr, wenn man den in a) und b) teilt. Sind dann eben nur zwei halbe Punkte. Du blöder Berger, jetzt lass dir mal was vom Law-and-Order-Mann nobody sagen: Scheiß auf Ge­setze, wenn es um Men­schen geht. Wenn es nach dem rechtstreuen Orban ginge, würden die ersten Flücht­lings­leichen längst vor dem Bu­da­pes­ter Bahn­hof ver­rot­ten. Nein, die wären erst gar nicht bis dahin gekom­men, denn sie müssten in Idomeni dublin­mäßig Schlamm fressen. Was raucht der Jens für ein Kraut. Haste das vom Rötzlöffel gekriecht? Wenn Dub­lin doch Scheiße war (kurz­siehe Fakt #2), dann hatte Angie doch Recht und du hast Scheiße im Hirn, die du nobody als Nutella verkaufen willst. BTW: Damals war der Ösi Faymann noch Angies Meinung, was be­weist, dass Ademauer nicht in jedem Fall Recht hatte
  • Fakt #4: Merkel hat keine positive Vision für Deutschland, weil …
    1. … wir uns an dieser Stelle auch nichts vormachen sollten …: Die Hun­dert­tausenden Flücht­linge werden auf absehbare Zeit in Deutsch­land blei­ben. Und ob sie eine Berei­cherung oder eine Last sind, ob sie sich integrieren oder in Paral­lelge­sellschaf­ten flüch­ten, ist nicht nur ungewiss, sondern eine Frage, die sich von der Politik aktiv be­einflussen lässt. Doch leider fehlt – nicht nur bei Angela Merkel, sondern bei der gesamten eta­blierten Politik – jegliche po­si­tive Vision für ein Deutschland mit Flüchtlingen … und
    2. Die einzige Vision unserer Politik ist die schwarze Null und allein das sagt al­les … die schwarze Null und eine erfolgreiche Integration sind natürlich Ziel­konflikte; man kann nicht beide Ziele gleich­zeitig verfolgen. Hier wäre es die Aufgabe der Kanzlerin, eine positive Vision zu vermitteln und auch die nö­ti­gen Gelder freizugeben.
      • Wow, wieder zwei „Arumente“. Haste das mit der Bereicherung bei PI-News abgeschrieben? nobody schreibt auch ab, wieder bei einem toten Kanzler: Wer Visio­nen hat, der soll zum Arzt gehen, sagte Schmidt Schnau­ze und der olle Clause­witz meinte, im Krieg überleben Strategien keine drei Tage. Es ist Krieg, ein unvorhergesehener Krieg, auch wenn der Blödberger das bei Fakt #1 anders sieht. Warum has­te das der Angie nicht vor fünf Jahren schon gesagt? Deutschlands Erkenntnis-Philosoph #1 Thomas Grundmann schrieb vor­gestern in der Frankfurter Rundschau:

          Der Blick auf uns Intellektuelle in der aktuellen Debatte über die Zu­wan­derung von Kriegs­flüchtlingen nach Deutschland fällt eher ernüch­ternd aus. Ange­sichts einer der größten politischen Heraus­forderungen der letzten Jahr­zehnte und einer immer stär­keren Polari­sierung der Öf­fent­lichkeit üben wir uns in Schweigen, Rat­losigkeit oder selbst­ver­ord­neter Zurück­hal­tung. So hat jüngst Thomas Schramme in der „Zeit­schrift für prak­tische Philo­sophie“ pro­gnosti­ziert, dass Phi­lo­so­phen auch in na­her Zu­kunft nichts Substan­zielles zur Debat­te bei­tragen wer­den, weil die Pro­blem­la­ge zu komplex sei.

        Wenn also Schlands Intellektuellen inklusive Grundmann nix zur Flücht­lingskrise einfällt, aber Jens Berger schon, dann ist der Bergblöde scho­las­tisch kein Intellektueller … Q.E.D. :mrgreen: Politik ist oft der Versuch, ein Chaos geord­net zu verwalten. Es herrscht Chaos. Das erkennt sogar der blöde Berger und schreit nach Vi­sionen. OK, Helmut Schmidt hatte recht: Jank zum Arzt!

      • Da kann man schwar­ze Nullen wie dich los­werden, oder hab ich was ver­passt? Verhun­gern die Flüchtlinge? Musste auch nur einer von knapp einer Mil­lion ohne Dach überm Kopf beim Durch­schwim­men des Rheins absau­fen? Wur­den nicht 230.000 Plätze neu zum Er­ler­nen der toitschen Spra­che bin­nen Wo­chen aus dem Schlamm von Ido­meni ge­stampft. BTW … und da wie­der­holt sich nobody gern: wer da­mit schon al­les ge­sagt hat und trotz­dem wei­ter labert, der hat nix zu sagen und la­bert wei­ter Scheiße. Jens, komme­russ us dinge Pro­vinz­nest Gos­lar und jank hüppe vun de Zoo­brück … de hätt ne stärker Fundament grad nüdich.
  • Fakt #5: Merkel hat es versäumt … eine Basis für ihre Flüchtlingspolitik zu schaffen, weil …
    1. … eine Politik, die den sozialen Wohnungsbau stärkt, die Flüchtlinge in­te­griert, für Flüchtlinge wie für Deutsche ordentlich bezahlte Arbeitsplätze schafft und für alle Einwohner den sozialen Halt garantiert, ist nicht in Sicht und von Angela Merkel ohnehin nicht zu erwarten … und
    2. deshalb erodiert die Basis für jegliche vernünftige Flüchtlingspolitik von Tag zu Tag mehr und ein Ende ist nicht in Sicht … und weil die Gesellschaft die Debatte um Merkels Flüchtlingspolitik derart schwarz-weiß führt, werden Millionen Menschen, die eigentlich mit der unappetit­lichen AfD- und Pegida-Soße so gar nichts gemein haben, in deren Arme getrieben. Wer eine Basis schaffen will, muss die Menschen ernst­haft an die Hand nehmen, ihnen eine positive Vision mit auf den Weg geben und die Voraus­setzungen dafür schaf­fen, dass diese Vision auch eine Chance auf Verwirklichung hat. Nichts da­von tut Angela Merkel.
    • OK, ich lass das mit dem Wohnungsbau als Argument, weil Bau hat was mit dem eben erwähnten Fundament der Zoobrücke zu tun, unter der aber kein Asylant lebt und leben muss. Und Basis ist ja nix anderes als Fundament. Fun­dament muss stabil sein. Visionen taugen da nix. Für die Fundamente der Wohnungen, für Arbeitsplätze und so’n Gedöns … wieder ein Kanzler, der Gasgerd mit der ruhigen Hand im Harz IV, wo auch Goslar liegt 😎 … sind in Schland die Kapitalisten zuständig, du blödbergischer StaMoKapler!
    • Bei denen heißt es in die Hände der Flücht­linge zu spucken und buddeln, bis man wieder auf festen Grund stößt. Der Blöderberger wühlt aber lieber in der Kacke vom Sachsensumpf und wer aus dieser Scheiße kommt, den nimmt nobody nicht an die Hand :mrgreen:

So, jetzt geht’s nobody besser und deshalb kann ich beruhigt dem Jens Berger sein NixDabeigedachtSeitiges Schlusswort überlassen:

    Wer mit seiner begründeten Kritik aus gutgemein­ter Opposition gegenüber den Rechts­populisten seine wohl begründete Kritik an der Kanzlerin ver­schweigt, trägt vielmehr selbst zur fortschreitenden Polarisierung der Gesell­schaft bei. Es darf nicht nur schwarz und weiß geben. Je emotionaler und holz­schnitt­artiger die Debat­te geführt wird, desto wich­tiger ist es, sich an die Grau­töne zu erinnern und zu differenzieren.

PS: Grau ist alle Theorie 🙄 muss immer das letzte Wort haben.