Schlagwörter

, , , , , ,

no-bullshit-signDa ist mir doch die Kinnlage runter und ein Ei aus der Ho­se ge­fal­len. Schorsch hat seit dem 2. März 2016, 14:33 h MEZ (sagt der Quell­text der Datei) ein Vi­deo von RToitsch im Re­per­toire sei­ner Po­po­ganda­schau, von von dem er im Titel an­droht: „RT er­klärt den alles andere als demokra­ti­schen Ab­lauf der US-Prä­si­dent­schafts­wah­len„. Dazu im Text:

    Damit dies [Deutsch­land als von USA be­setz­te Ko­lonie] so bleibt, haben die US-Eli­ten aus Politik, Justiz und Wirt­schaft gleich meh­rere Wei­chen er­richtet und ge­stellt, die da­für sorgen, dass weder eine ande­re Par­tei, noch ein unab­hängiger Kan­di­dat auch nur in die Nähe der Macht kommen. Die insti­tu­tiona­lisier­ten “Gate­keeper”-Hür­den im Wahl­kampf um das Amt des Präsi­denten er­klärt ein aktuel­ler Bei­trag von RT. Auch das ist sicher­lich ein Grund, warum der rus­sische Sen­der den Herr­schenden in Washing­ton und ihren Pros­ti­tu­ierten in deutschen Me­dien und Poli­tik ein Dorn im Auge ist.

Verlinkt ist eine deutsch über­setzte Fas­sung des RT-Videos, die RToitsch am 02.03.2016 um 12:03 Uhr mit dem Artikel „Bernie Sanders schnei­det über­ra­schend gut ab“ ver­öf­fent­licht hat. Das inglitsche Original ist vom 01.03.2016 und auf dem YouTube-Chan­nel von RT (Ame­rika) beschrie­ben mit: „Repub­licans and Democrats will flock to the polls and meeting rooms on Tuesday across 12 states, where prima­ries and caucuses will make or break the seven candi­da­tes’ cam­paigns to be­come their party’s nominee in the 2016 presi­den­tial elec­tion.“

Im Video „erklärt“ Gayane Chichakyan, warum der demokra­tische Grund­satz „1 Person 1 Vote? Not in US presidential Elections!“ in den USA nicht gilt 😯 Das liegt an den „Gatekeepers„. Guggen Sie selbst:

Da werden die parteiinternen Vorwahlen mit den eigentlichen Wahlen gleich­ge­setzt und die Dele­gierten aus den Prima­ries mit den electors im Electoral Col­lege in einen Topp ge­wor­fen. Ich hab so einen to­talen BULLSHIT noch nicht er­lebt. Ob Schorschs Jünger unter der Käse­glocke das wirk­lich fressen?

Dass das Mehrheitswahlrecht in den USA zu beschissenen Ergebnissen führen kann, ist spätestens seit Gore vs. Bush Allgemeinwissen (Gore hatte 544.000 Stimmen mehr als Bush), aber das hat weder was mit den Primaries noch was mit dem Electoral College zu tun.