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Andreas Kemper ist dem Nazi-Rassisten Björn Höcke von der NSAfD wei­ter auf der Spur. In sei­nem über zwei Mo­na­te al­ten Blog-Bei­trag „For­der­te Höcke be­reits 2012 einen bio­logischen Ras­sismus?“ puzzelt Kemper fein säuber­lich her­aus, dass der Nazi unter sei­nem be­kann­ten Pseu­donym Landolf Ladig 2012 die Populations­ökologie J. Philippe Rushtons von der Fauna auf den Menschen über­tragen hat. Andreas Kemper führt aus:

    Unmittelbar vor der AfD-Karriere des verbeamteten Geschichtslehrers Höcke forderte eine noch unbekannte Person mit dem Pseudonym “Landolf Ladig”, den ökologischen Blick auf die Phylogenese der Menschen und nicht nur auf die “Ontogenese” des Menschen zu richten. Die Ökologie der Grünen bezöge sich nur auf die “Ontogenese”, beklagte “Ladig”: “Das Parteiprogramm [der Grünen; A.K.] fußt daher auf kul­turalis­tischen und behaivioristischen Theo­rie­de­ri­vaten. Sie postu­lieren die “Mach­barkeit des Menschen” und sind die Grund­lage jener grausamen Gesellschafts­experi­menten, die als Gender Main­stream und Multi­kulturalismus Teil der offiziel­len Politik der BRD geworden sind.” (Landolf Ladig: Öko­logie und Post­wachstums­ökonomie. Die Krise des Liberalismus, in: Volk in Bewe­gung, 1/2012, S. 12) Ich gehe davon aus, dass es Höcke war, der, als er noch Lehrer gewesen ist und bereits 2006 darauf hin­gewiesen wurde, er solle sich mit rechten Bei­trägen in der Öffent­lichkeit mäßigen, hier als “Landolf Ladig” unter Pseu­donym schrieb.

Alles schön und gut, aber war bekommt Björn Höcke = Landolf Ladig immer noch ein ? ? Soll Höcke doch klagen, wenn er es nicht ist. Um die Beweislast etwas zugunsten des Beklagten zu wenden, schreibt man den Nazi-Höcker vor­her an und gibt ihm mit Frist Gelegenheit zur beabsichtigten Veröffentlichung Stel­lung zu nehmen. Fertisch! So holt man Ratten aus ihren Löchern.

Auf den Blogartikel von Andreas Kemper bin erst jetzt durch afdwatchafd auf­merk­sam geworden. Kinners, wir Demokraten müssen uns besser vernetzen 🙄