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Das wurde aber auch Zeit. Der König von Deutschland, Peter der I., alias Peter Fitzek, ist heute vom Amtsgericht Wittenberg zu sieben Monaten Haft ver­ur­teilt worden, diesmal ohne Bewährung. Der oberste aller Reichs­deppen und selbsternannte „König von Deutschland“ ist überführt, im Februar 2014 bei zwei Fahrten in Wit­ten­berg nicht im Be­sitz einer gültigen Fahrerlaubnis gewesen sei – und bei der zweiten Fahrt ei­nen ge­fälsch­ten paraguya­nischen Führer­schein vor­ge­legt habe. Das Urteil ist noch nicht rechts­kräf­tig, Peter Fitzek hat an­ge­kün­digt, Rechts­mittel ein­zu­legen (Mitteldeutsche Zeitung). Ist ja nicht das erste Mal, aber jetzt live und in Far­be und ohne Bewährung. Einen launigen Live-Ticker über den Prozess finden Sie im Forum vom Sonnenstaatland und über die Hinter­gründe be­richtet wie im­mer und in gewohnt lustiger Weise die Reichs­dep­pen­rund­schau. Ein Auszug:
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    Peter Fitzek hört Stimmen. Das begann schon zu DDR-Zeiten: im Staats­bür­ger­kunde-Unterricht erzählten ihm die Leh­rer, dass die „BRD“, wie man dort sagte, von faschis­tischen Kapi­talisten be­herrscht werde und kurz vor dem Zu­sam­men­bruch stün­de. Peter Fitzek war von diesen Worten tief be­ein­druckt.
    Statt der bösen Bundes­­republik ging seltsamerweise die DDR unter.
    Peter Fitzek hörte weiterhin Stim­men. Diesmal kamen sie aus „anderen Di­men­sio­nen“, wie er sagt. Die Stimmen erzählten Peter Fitzek, dass die Bun­des­republik Deutsch­land von fa­schis­tischen Kapi­talisten be­herrscht wer­de und kurz vor dem Zu­sam­men­bruch stün­de. Gott, mit dem er eben­falls in Kon­takt ste­hen will, soll sich ähn­lich lautend ge­äußert haben.
    Peter Fitzek lässt sich immer wie­der beim Fah­ren ohne Fahr­erlaubnis er­wi­schen, weil die Bundes­re­pub­lik Deutsch­land trotz der erwähnten Stim­men nicht untergehen will …