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petry2Sie hat’s schon wieder gemacht und jetzt wird sie auch noch frech. Nach dem Schießbefehl-Interview im Mann­heimer Morgen hat die Heil-Petry-Nazi-Schlampe auch in der Rhein-Zeitung (Paywall) ihren Schießbefehl für Flüchtlinge wiederholt. Meedia zitiert die Passage:

    Auf die Frage „Ihr Partner, Herr Pretzell, hat gefordert, dass not­falls Grenzen auch mit der Waffe gesichert werden müssen. Was sagen Sie dazu?“ antwor­tete Petry ursprünglich: „Das ist geltende deutsche Rechtslage.“ Die Redakteure hak­ten nach und stellen eine Nach­frage: „Also not­falls schießen?“
    Petrys Ant­wort da­rauf: „Als Ultima Ratio ist der Einsatz der Waffe zuläs­sig. Das haben wir gerade schon bespro­chen. Es ist nichts, was sich irgend­jemand von uns wünscht. Es müss­ten alle anderen Maß­nahmen davor aus­geschöpft werden.“

Mit der Rhein-Zeitung war eine „Autorisation“ des Interviews vereinbart und diese „Autorisation“ wollte die Faschistin Frauke dazu nutzen, das Inter­view umzu­schreiben. Ihre Fasung sollte lauten:

    Alle Beamten im Grenzdienst tragen eine große Verantwortung, kennen die Rechtslage und den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.“

applause
Die Rhein-Zeitung hat die echte Fassung auch ohne das Placet der Chefin von der Nazi-AfD abgedruckt.

Nun greift die NSAfD die Rhein-Zeitung an und wirft ihr „Übelste Verleumdung“ und „Unseriosität“ vor. AfD-Sprecher Christian Lüth zur FAZ: „Wir hatten vor dem Inter­view eine Autori­sierung ver­einbart, aber daran hat sich die Zeitung nicht gehalten … Wenn man Probleme mit der Auto­risierung eines Inter­views hat, dann klärt man das danach im vertrau­lichen Gespräch. Was die Rhein-Zei­tung jetzt getan hat, ist nichts anderes als übelste Verleumdung … Dass man Frau Petry jetzt so bloß­stellt, ist inak­zeptabel. So einen Umgang pflegt die Rhein-Zeitung mit anderen Politikern doch auch nicht.“

Diesen absurden Vorwurf wies die Rhein-Zeitung durch ih­ren Chefredakteur Lind­ner zurück. „Mein Verständnis von Autorisierung ist, dass man ein Inter­view glät­tet und strafft, viel­leicht zwei lange Sätze zu einem kurzen macht. Das ist normales Hand­werk. Aber nicht, dass man den Sinn der Aus­sage völlig entstellt, wie Frau Petry es getan hat … Es geht hier nicht um Verleumdung, sondern um Aufrich­tigkeit im Umgang mit Medien … Es hat eine tiefe politische Symbolik, dass Frau Petry die betreffende Passage völlig verfremdet hat, um die Öf­fent­lich­keit zu mani­pulieren“.applause Als Be­leg hat die „Rhein-Zei­tung“ ei­nen Ton­band­mit­schnitt der ent­spre­chen­den Ge­sprächs­pas­sage ver­öf­fent­licht.

Christian Lindner gestern in seinem Kommentar „Lügenpresse? AfD-Chefin Frauke Petry schreibt ihr Interview dreist um„:

    Die Alternative für Deutschland (AfD) verunglimpft die Medien als Lügen- oder Pinocchiopresse – jetzt aber dokumentiert Partei-Chefin Frauke Petry (40) ein gespal­tenes Verhältnis zur Wahrheit: Sie hat im Interview mit un­serer Zeitung ein­deutig den Waffen­einsatz an der deutschen Grenze ge­for­dert – als Ultima Ratio in der Flüchtlings­krise. Dann, als unsere Zei­tung ihr das schrift­lich fixierte Interview zur Autorisierung vor­legte, schrieb sie die ent­sprechende Pas­sage komplett um. Die AfD-Chefin sprach plötz­lich nicht mehr vom „Einsatz der Waffe“, sondern von der Verantwortung der Grenz­beamten und dem „Grundsatz der Verhältnismäßigkeit“.

nobody kann das kürzer: Die hamse dumm gefickt!