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Seit bald zwei Jahren geht nun das Gehampel mit den Sanktionen gegen Russ­land wegen der Krim-Annexion. Und, hat’s was gebracht? Russland haben die Sanktionen ein biss­chen weh ge­tan, aber nicht dolle und selbst wenn die Sank­tio­nen richtig weh putinmausoleumweichge­tan hät­ten, die Krim würde Pu­tin nicht wieder her­ge­ben. nobody meint, man muss sich was Neu­es ein­fal­len las­sen. Da­bei muss man auch an die Zeit nach Putin den­ken.

Viele glauben ja, nach Putin wird es bes­ser. Ist in Russ­land schon mal was bes­ser ge­wor­den? Während sich im westlichen Teil Europas nach der Auf­klärung der Sinn für Recht und Rechtsstaat­lichkeit ent­wickelt hat, hat die „große Katherina“ daraus einen philo­sophischen Zeit­vertreib ge­macht. Wäh­rend sich im Rest der Welt nach dem WWII der Gedanke friedlicher Lösung von Konflikten breit machte, haben Stalin, Chruschtschow, Breschnew & Co. mit der Stahlrute ihren Machtbereich in der DDR, Ungarn, Polen und der CSSR in Zucht gehalten.

Russland war immer ein Unrechtsstaat; Unrecht auf verschieden Art und Weise. Auf die Gulags des Stalinismus folgte die Mafia des Raub­tier­kapta­lismus beim ver­soffenen Jelzin. Und auf Jelzin folgte Putin, der nicht nur die Gulags wieder füllt und für die Kurz­lebigkeit von Kriti­kern und Journalisten sorgt, son­dern mit Tsche­tschenien gleich seinen Ein­stand in Sachen Hege­mon gab. Putins blutige Spur von Grosny ins Don­bass im Zick­zack durch das ehemalige Sow­jetreich und seine Vasallen ist in Syrien längst nicht zu En­de und wer sei­nen Weg fort­zu­setzen hat, das wird niemand an­ders als Vladimir Putin be­stim­men. Ein zwei­ter Gorbatschow wird es je­den­falls nicht wer­den.

Schlimmer geht immer, darauf sollte man sich ein­stellen, wenn man es mit Russ­land zu tun hat. Des­halb ist eine knall­harte Grenz­sicherung wich­tiger als Sank­tio­nen. Sank­tio­nen sind IMHO auch ir­gend­wie schein­heilig und wir­kungs­los, so­lan­ge wir von rus­si­schem Gas ab­hän­gen. Erst wen kein Gas­geld mehr in den Kreml fließt, dann wird es für Russ­land bit­ter und bit­ter wird auch die rus­sische Reak­tion da­rauf. Sie wird kriegerisch ausfal­len, um den Westen zu erpressen, wieder Gas ab­zu­nehmen. Was an­deres hat Russ­land ja nicht in die Waag­schale zu werfen. Womit könnte es dem Westen drohen? Was Beson­deres will sich der Kreml für die USA wegen deren neuer Sanktionen ein­fallen lassen. Na da bin ich mal ge­spannt und die Amis, schlotternd vor Angst, sicher auch.

Lasst sie doch noch Russland liefern 😯 aber nicht so einfach. Wer mit Russland Geschäfte macht, bekommt auf sein Unternehmen und alle seine Produkte einen weithin sicht­baren Stempel auf­gedrückt: „Handelspartner des russischen Un­rechts­staates!“ Auf für Russ­land bestimmte Produkte natürlich in Rus­sisch :mrgreen: Nicht den Russen muss man Druck machen, sondern dem Judas daheim. Soll der Judas doch den russischen Markt mit seinen Glas­perlen überschwemmen. Ist gut für die russische Wirtschaft, wenn deren Scheiß keiner kauft.

Auch Russland darf vom russischen Scheiß liefern was und so­viel es will, vor al­lem die gu­ten Autos, hochwer­tigen Compu­ter und was es sonst noch an Hi­Tech aus Russ­land gibt. Immer her da­mit. Was hier ist, fehlt in Russ­land. Das rus­si­sche Volk muss mer­ken, dass Putins Verbrecher­clique für De­vi­sen die ei­gene Groß­mut­ter ver­kauft. Dass die Gas- und Öl-Milliarden nicht beim Volk an­kom­men, haben die Rus­sen ja wohl bis­lang nicht ge­schnallt und kei­nen scheint’s zu stö­ren, denn nie­mand fragt nach de­ren Verbleib.

Ausbleiben müssen diese Milliarden und gleichzeitig muss das Geld aus Russ­land abgesaugt, nicht nur abgezogen werden. Putin hat vor einem Jahr versucht, die Rubel­flücht­linge heim ins Reich zu holen. Hat nicht geklappt. Deshalb hat die Du­ma am 24.12.2015 eine Ver­län­gerung der Ka­pitalamnestie beschlossen, was hier im Weih­nachts­trubel ganz un­ter­ge­gangen ist. Putin hatte das ja be­reits in seinem Ser­mon vom 4. Dezember 2015 vor der Fö­derations­ver­samm­lung ange­kün­digt, dass die am 31. Dezem­ber 2015 aus­lau­fende Kapi­tal­amnestie um ein hal­bes Jahr ver­län­gert werden soll, um den da­von be­troffenen Rus­sen wei­tere sechs Mona­te Zeit zu geben, „über eine Le­ga­li­sie­rung ihrer Aus­lands­ver­mögen nach­zu­den­ken und die richtige Ent­schei­dung zu tref­fen“ (Russland.ru).

Auf Putins Worte sollte man immer hören und entsprechend handeln :mrgreen: Gebt den russischen Oligarchen ein halbes Prozent mehr auf ihr Festgeld … immer her damit … bis es kracht.

Und die Ukraine soll sich die Krim von der Backe wischen und froh sein, dass sie den Don­bass los ist. Und nicht vergessen, einen Zaun drum zu ziehen, über den man die ganzen Ver­brecher zu den Selbstverbrechern rüberwerfen kann.
wech-russia
Also, Schwamm drüber und machen wir es wie Reagan, aber nicht mit Star Wars, sondern mit Money wars 😛 Saugen wir Russland einfach auf 😎 Frei nach Dugin: Softpower!