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In den tschechischen und slowakischen Medien schießen die Spekulationen über die Causa Ransdorf ins Kraut. Da hat sich der Taggi in der Schweiz wohl ge­dacht, „das können wir auch“ und eine herrlich launige Glosse gepnselt, aus der ich zitiere:

    Dieser Artikel geht Sie höchstwahrscheinlich nichts an. Wenn Sie nicht min­destens 350 Millionen auf dem Konto haben, können Sie hier zu lesen auf­hören. Dieser Artikel ist eine exklusive Dienstleistung für die 19 Milliardäre, die laut «Bilanz» im Kanton Zürich leben …
    Wie hebt man auf der Bank mit Stil 350 Millionen in bar ab, ohne sich dabei wie ein tschechischer Kommunist zu benehmen* und verhaftet zu werden? (Falls Sie die Antwort kennen, weil Sie es schon einmal getan haben, können Sie hier ebenfalls zu lesen aufhören.) Wir rechnen hier übrigens mit 350 Mil­lionen Schweizer Franken, da es derzeit wirklich keinen Grund gibt, Euro ab­zu­heben …
    Wenn es Ihnen um den Effekt geht, wäre es natürlich hübsch, die 350 Mil­lio­nen in klein gestückelten Noten abzuheben. Das ist aber in der Praxis kaum umsetzbar. Eine Hunderternote wiegt bekanntlich 1,099 Gramm, da käme Ihr Barbezug auf ein unhandliches Gesamtgewicht von 3,85 Tonnen. Um damit nach Hause zu fahren, müssten Sie vier Hummer beladen. Beharren Sie also der Einfachheit halber auf einer grossen Stückelung: Auch mit lauter Tau­sen­dernoten haben Sie immer noch 438 Kilogramm zu bewältigen …