Schlagwörter

, , , , ,

HINWEIS: In der ursprünglichen Fassung war Ivanka an der Donau verlinkt. Peter Guzmicky war aber Bürgermeister von Ivanka pri Nitre, einem Dorf mit 2100 Einwohnern.

Das issen Krimi und der wird noch spannend. Am Freitag marschierten fünf Ty­pen in die Zürcher Kantonalbank und wollten 350 Millionen Euro 😯 abheben. Der Wortführer der Gang legte eine Vollmacht des angeblichen Kon­toin­ha­bers vor und der freund­lichen Schweizerin am Bank­schalter ist aufgefallen, dass das Ge­burts­da­tum des Voll­machtgebers nicht mit dem des Konto­inhabers über­ein­stimmt. Also hat die cle­vere Dame (still) die Poli­zei geru­fen, die die Gang noch in der Bank hopps genom­men hat. Vier der fünf Gangster sind wieder auf freiem Fuss, der fünfte muss weiter brum­men. Das ist Peter Guzmicky, ransdorf der frü­here Bür­ger­meister von Ivanka pri Nitre, also ein Slo­wake, wie auch die an­deren (Attila D., George H. und Peter G.), bis auf einen und das ist der kom­munistische Europa­ab­ge­ord­nete Miloslav Ransdorf (Bild), ein Tsche­che. Wenn’s ums Geld geht, dann ver­tra­gen sie sich wie­der :mrgreen: Die Vollmacht soll von einem V.H. aus­ge­stellt worden sein, schreibt der SPIEGEL. Na, dann weiß nobody wer das sein könnte, denn mit der Sip­pe derer von HAJDÚ macht Tausend­sassa Guzmicky doch seit Jah­ren Ge­schäfte und der V.H. hat sich eine Zeit in Israel rum­ge­trieben. Da könn­te ihm die Idee mit seinem Nachnamen gekom­men sein. Welche?

Nun, das Geld auf der Zürcher Kantonalbank gehört nicht einem Groß­kunden, für den Miloslav Ransdorf den seit Jahren eingeschlafenen Kon­takt zur Bank wieder herstellen soll­te, wie Ransdorf in den tschechischen Medien fabu­liert, sondern den Nach­fahren von Holo­caust-Opfern, die noch eruiert werden müs­sen, damit das von den Nazis gestoh­lene Vermö­gen den rechtmäßigen Erben zukommen kann. Da haben sich die ehren­werten Herren sicher gedacht: Juden haben eh alle zu viel Geld und die Vergasten jucken keine Läuse mehr, also krallen wir uns die Knete und wenn der Frontmann Europa­parlamentarier ist, dann hat der Coup den rich­tigen Touch.

Miloslav Ransdorf war sehr pikiert darüber, dass er in der Schweiz keine Im­mu­nität genießt und die Schweizer ihn im Knast auf Drogen untersucht haben. Da sind die Schweizer nämlich sehr gründlich und gucken auch nach, wo sonst nie die Sonne nicht scheint 😎