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judensternAdolf Jandorf war Jude und deshalb wür­de es ihn heute si­cher freu­en zu le­sen, dass das von ihm ge­grün­de­te KaDeWe in Berlin „isra­elische Wei­ne aus dem Sor­ti­ment“ nimmt (Ber­li­ner Mor­gen­post). In mei­nem Parallel-Blog habe ich in „Schlechtes Timing“ bereits auf die ju­risti­schen Hinter­gründe hin­ge­wie­sen. Jetzt ist es wieder so weit: „Kauft nicht beim Juden!„, denn in den Wei­nen aus Is­rael könn­te eine Trau­be vom Süd­hang der Golan-Höhen rein­ge­presst worden sein und dann wä­re es ja ein Pali-Wein 😯 Das ist ja voll harām … Mus­lime kel­tern Wein … mit Alkohol ❓ Das vom KaDeWe vorge­scho­bene EU-Recht ist eine ziem­lich schlech­te Ver­schlei­erung des of­fenen Anti­semitis­mus, der sich in Europa breit macht. Das geben sogar EU-Offizielle zu (SPon). Daran, dass der Krim-Sekt noch nie von der Krim kam, son­dern aus Artemiwsk in der heu­ti­gen Selbst­ver­brecher­republik Donezk, hat sich die EU schon vor dem rus­sischen Krieg gegen die Ukraine nicht gestört, denn es war ja immer von „rus­sischem Krimsekt“ die Rede.

Freuen wird diesen verdeckten Israel-Boykott auch die arabischen Arbeiter in den „jüdischen“ Wein­bergen am Berg Carmel, die dort das Fünf­fache des­sen ver­die­nen, was Pali-Arbeit­geber zahlen (TAZ). Al­so, liebe Leutz, kauft nicht beim KaDeWe! Kauft isra­eli­schen Wein wo­an­ders, wenn ihr den Lebens­un­ter­halt von Zig­tausend Palästinensern sichern wollt.