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Ich klau mal den Titel der gestrigen ARD-Sendung zur Foto-Fakes & Co. und verrate, wie nobody like Aschenputtel die Guten fürs Köppchen findet:aluhuetchen

  1. Kreml-finanzierte Seiten wie
    • Russia Insider
    • Global Research
    • Vineyard Saker
    • Sott

    u.a. aus diesem RT-Zitierkartell, dienen allenfalls der Belustigung, oder der Gegenprobe, wenn man einen Fake gefunden hat.

  2. Was diesen Seiten gemeinsam ist, das fehlende Impressum, gilt auch für alle übrigen Infos, die von Seiten ohne Impressum kommen, z.B. die Propagandaschau, aber von der kommen eh nur im Aus­nahmefall Infos. Schorsch be­schränkt sich auf tumbe Hetze.
  3. In die gleiche Tonne getreten gehören Seiten mit dem beliebten Uruguay-Impressum. Wer sich versteckt, hat was zu verbergen, im Zweifel seine Lügen.
  4. Anonyme Leaks sind OK, aber mit Butter bei die Fische, gescannte Do­ku­men­te usw., sonst ist es Gossip.
  5. Seiten mit truth, Wahrheit, veritas und Ähnlichem in der URL oder im Un­ter­ti­tel sind was für Chemtrailer, Aluhüte und andere Irre in der Reichs­flug­schei­be auf dem Weg nach Neuschwabenland.
  6. Asoziale Netzwerke wie Fuckbook und Twitter sind nur Multiplikatoren. Ech­te, originäre Infos findet man dort selten, es sei denn, dass aktuell Ge­se­he­nes dort mit Foto veröffentlicht wird („meine“ Sekretärinen auf VK mit ih­ren Dash­cam-pix aus dem Donbass waren geil 😆 )
  7. Fotos sind beliebte „Beweise“ dafür, was heute da oder dort passiert ist. Die Image-Suche per Rechtsklick in Chrome zeigt aber meist schnell, dass hier alter Kappes aufgewärmt wurde … und der stinkt bekanntlich.
  8. Für Videos auf YouTube etc. gibt es das leider noch nicht. Hier muss man versuchen, den ersten Poster zu finden und gucken, was der sonst so zeigt und mit kritischem Fingerspitzengefühl einschätzen, ob das Gezeigte plausibel ist.
  9. Sich selbst referenzieren ist, wenn man auf Werbe-Klicks angewiesen ist, OK, aber irgendwann in der Klickkette muss auch die echte Quelle kommen. Nachrichten vom Hörensagen sind fürn Arsch. Wer sich auf A bezieht, muss auch A verlinken und nicht B sagen.
  10. Aufpeppen mit Details die völlig nebensächlich sind, ist eine beliebte Methode, Fakes „Glaubwürdigkeit“ zu verleihen (siehe PK des „israelischen Oberst – da hätten die Farce Newser auch seinen Dienst­ausweis etc. zeigen können 🙄 )

So, das waren ein paar Tipps von nobody und für alle Tipps wie Infos gilt nicht „sapere aude“, sondern höre auf deinen Bauch. Klar gibt es Sachen, von denen mein Bauch grummelt, die gibt’s gar nicht, aber meist gibt es die wirklich nicht und mein Bauch hatte wahr 😛