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Russland sorgt selbst dafür, dass nobody nach der SPUTINKI-MeldungTurkme­ni­stan braucht militärische Hilfe“ wieder langsam in der zentralasiatischen Res­te­ram­pe der UdSSR durchblickt. Zwei TASS-Meldungen von heute besorgen das:

  1. In der Gegend von Badakhshan an der tadschikisch-afghanischen Grenze sind mehr als tausend Taliban
  2. Russische Generalstab forderte vom OVKS den Einsatz von Militär gegen die aus Afghanistan kommende Bedrohungen.

Zink-Soldaten
Nun, nach Afghanistan werden die Russen nicht wollen. Das gäbe einen kollektiven Auf­schrei in Putins Reich. Zu frisch ist noch die Erinnerung an die Zink-Soldaten, für die heu­te Swetlana Alexijewitsch den Li­te­ra­tur-No­bel­preis erhalten hat.

Es geht um Gas! Hää!?

Was soll ich lange labern, ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:
China gas imports
Turkmenistan ist Chinas größter Gaslieferant und unglaublich billig. Russland will den chinesischen Gasmarkt übernehmen (SPUTNIK). Also muss Russland Turk­menistan ausschalten. Also lockt Russland via OVKS Usbekistan nach Turk­me­nis­tan, das gar kein Mitglied der Organisation des Vertrags über kol­lek­tive Si­cherheit ist. In Turkmenistan bleibt Usbekistan solange Putin es will, weil Putin via Tadschikistan Usbekistan im Nacken sitzt. Das ist so Putin-primitiv um die geostrategische Ecke gedacht, das muss man sich auf der Karte vor Augen hal­ten:
umdieecke
Das ist ganz simpel um die Ecke gedacht Teil von Putins Kriegswirtschaft.