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KORREKTUR/HINWEIS: Sehe grad, das Interview ist von Februar 2015. Hab es aber eben erst entdeckt, weil RIA Nowurschti heute darauf verlinkt hat.

Aleksandr Borodaj zieht in einem ellenlangen und krimireifen Interview bei Expert.ru über Gurken-Igor her, den angeblichen „Oberst„, den er nur in Gänsefüßchen so nennt und einen Feigling schimpft, der Slavjansk ohne Not aufgegeben habe, weshalb die Ukrainer nun Donezk beschießen könnten.
gurke-borodaj
Im Gegensatz zu anderen sei Gurke auch nie, in keinem Krieg verwundet wor­den, nur einmal, beim Aufsammeln einer deutschen WWII-Mine bei Nowgorod, aber das zähle ja nicht. Er, Borodaj, sei fast ein Verwandter von Gurken-Igor, 20 Jahre befreundet, Pate eines seiner Kinder, deshalb tue es ihm leid, jetzt die Wahrheit über Gurken-Igor sagen zu müs­sen. Aber Igor war ein schlech­ter An­füh­rer. Seine Befeh­le waren falsch und wurden auch nicht befolgt. Igor habe wahllos Menschen verhaften lassen, im Volk beliebte und anerkannte Bür­ger­meister gegen Un­bekannte und Unfähige ausgetauscht usw. Bezler habe Igor regelrecht sabotiert.

Gurke sei Jude und über ihn wurden immer Witze gemacht. Igor sei schon lan­ge vor seiner Absetzung auf der Seite der Feinde gewesen. Jetzt zurück in Mos­kau mache Gurken-Igor auf Politiker. Igor glaube, dass das jetzige System bald zusammen­breche und es zu einem Bürger­krieg in Russ­land komme in dem er eine Rolle spielen werde, um dann als Dik­tator das neue Russ­land zu führen. Borodaj: „Ich möchte die Gesichter vieler Fans des ‚Colonel‘ sehen, wenn die Wirklichkeit kennen würden. Das wäre lustig!
2feinde
Heidewitzka … das und noch mehr sagt der erste Premierminister der nicht an­er­kann­ten Volksrepublik Donezk über seinen Freund und ehemaligen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter der Selbst­verbrecher­republik. Freunde sind die Beiden wohl nicht mehr 😛